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Autonomes Fahren – Volvo und Luminar stellen neue Sensor- und Erkennungstechnik vor

Mit der neuen Erkennungstechnik erkennen autonom fahrende Autos weit entfernte Objekte. (Foto: Volvo)

Mithilfe von Laserstrahlen erkennt die neue Technik auch weit entfernte Objekte noch genauer – und soll so autonomes Fahren sicherer machen.

Volvo und Luminar präsentieren aktuell bei einer Konferenz eine neue Sensor- und Erkennungstechnik. Die verbesserte Objekterkennung durch Laserimpulse sei ein wesentlicher Baustein für die Sicherheit autonomer Fahrzeuge, heißt es in der Pressemitteilung von Volvo dazu.

Im Juni hatte Volvo in Luminar investiert – das Startup entwickelt Sensortechnik für autonome Fahrzeuge und arbeitet dabei mit Laserimpulsen. Auf der der Automobility Los Angeles haben sie jetzt eine Lasertechnik vorgestellt, die Objekte in weiterer Entfernung als vorher erkennt.

Objekterkennung über 250 Meter

Laserstrahlen tasten dabei die Umgebung ab und erkennen so Objekte. Dadurch sei ein sicheres Navigieren möglich – auch in komplexen Verkehrssituationen und bei höheren Geschwindigkeiten. Mit der neuesten Lidar-Erkennungstechnik von Luminar könnte ein autonomes Fahrzeug Objekte in bis zu 250 Metern Entfernung erkennen. Lidar steht für Light Detection and Ranging.

Neu ist außerdem, dass durch die Laserimpulse auch verschiedene Körperhaltungen von Menschen erkannt werden können, inklusive einzelner Gliedmaßen wie Arme und Beine. So könnte zum Beispiel unterschieden werden, ob eine Person auf der Fahrbahn steht, sie gerade verlässt oder gleich erst betreten will.

Das autonome System entlaste den Fahrer und erlaube den Einsatz in echten Kundenfahrzeugen, so Luminar-Gründer Austin Russell laut Pressemitteilung. „Autonome Technik hebt die Automobilsicherheit auf ein neues Niveau jenseits menschlicher Grenzen“, sagt Henrik Green aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Volvo demnach. Mit solchen und anderen Techniken wolle Volvo die Vision des vollautonomen Reisens verwirklichen, heißt dort weiter.

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