Sponsored Post Was ist das?

Autoscaling und Scheduled Scaling: Wie Shops in der Cloud vor Lastspitzen geschützt sind

(Grafik: Vintage Tone/Shutterstock)

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Die Cloud stellt Ressourcen bereit, wenn sie benötigt werden – gerade für E-Commerce-Unternehmen ein Vorteil. Warum, liest du hier! Wo Onlineshops sonst noch von der Cloud profitieren, erfährst du übrigens im E-Commerce-Whitepaper von PlusServer.

Wenn ihr als E-Commerce-Unternehmen noch klassisches Hosting für euren Shop betreibt, musstet ihr am Anfang verschiedenste Entscheidungen treffen. Eine davon ist, für welche Zugriffszahlen das Setup ausgelegt sein sollte. Doch wie bestimmt man diesen Wert? Leider eignen sich die durchschnittlichen Zugriffszahlen nicht als gute Ausgangsbasis, denn sie decken keine unvorhersehbaren Lastspitzen ab. Diese entstehen aber dadurch, dass euer Shop in kurzer Zeit auf großes Interesse stößt. Gerade dann ist ein schneller Seitenaufbau wichtig, um potenzielle Kunden nicht abzuschrecken. Aus wirtschaftlichen Gründen entscheiden sich viele Shopbetreiber dennoch für eine eher schlanke Infrastruktur, die rein auf die Grundlast ausgelegt ist.

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Lastspitzen – zu viel des Guten

Für Lastspitzen kann es viele Gründe geben, die zum Teil von euch weder beeinflussbar noch vorhersehbar sind: Ein Influencer lobt ein Produkt von euch, eure Seite erscheint auf einem Deals-Portal oder einer eurer Blogposts trendet. Doch auch scheinbar vorhersehbare Peaks, wie beispielsweise anlässlich des Black Fridays oder infolge von TV-Kampagnen, können wesentlich höher ausfallen als geahnt. Plötzlich werden eure Server mit ungewöhnlich hohem Traffic belastet, weil Bestellungen noch während des TV-Auftritts direkt per Handy getätigt werden. Ist das Setup nun zu klein dimensioniert, kann die Flut der Anfragen nicht bearbeitet werden. Anstelle des gewünschten Produktes erhalten viele Besucher eine Fehlermeldung. Um das zu verhindern, müssten Unternehmen beim klassischen Hosting so viele Ressourcen einplanen, dass die höchstmöglichen Last- und Traffic-Spitzen abgedeckt werden können. Nur haben sie dann ein anderes Problem: Sie halten während der meisten Zeit im Jahr überschüssige Ressourcen vor, die für die Grundlast nicht benötigt werden, aber dennoch Bereitstellungskosten erzeugen.

(Grafik: PlusServer)

Flexible Skalierung in der Public Cloud

Die Lösung aller Probleme: Das Setup muss bei Bedarf skalierbar sein – und zwar ohne Ausfallzeiten. Und das geht am besten in der Cloud. Denn hier läuft die Skalierung nicht nur bedarfsgerecht ab, sondern kann sogar vollautomatisch durchgeführt werden. Autoscaling heißt das Zauberwort, das eine bessere Verfügbarkeit bei zugleich geringeren laufenden Kosten bringen soll.

Natürlich ist es auch in der klassischen Hosting-Welt möglich, das vorhandene Setup mit Hilfe seines Providers jederzeit aufzustocken. Nur dauert es eben vergleichsweise länger, bis der Bedarf aufgenommen wurde und die entsprechende Ressource eingerichtet und bereit ist. Eine schnellere Reaktion verspricht die Cloud. Auf Wunsch werden hier verschiedene Parameter der Kundenlösung permanent überwacht und bei festgelegten Schwellenwerten entsprechende Reaktionen auslöst. Diese individuellen Parameter können zum Beispiel sein: Ladezeiten, die Anzahl paralleler Sessions oder auch die Anzahl der bereits gefüllten, aber noch nicht bestellten Warenkörbe. Im Fall von Lastspitzen werden automatisch zusätzliche Applikationsserver hochgefahren und wieder abgeschaltet, wenn kein Bedarf mehr besteht. Dabei kann der Kunde auch festlegen, welches Höchstmaß an Ressourcen automatisch bereitgestellt werden soll, sodass eine gewisse Kostenkontrolle gewahrt bleibt. Mit Hilfe von Images der bereits bestehenden Instanzen sind die zusätzlichen Ressourcen innerhalb kürzester Zeit eingerichtet, um horizontal durch weitere Applikationsserver zu skalieren und somit den großen Ansturm der Kunden zu empfangen.

Autoscaling und Scheduled Scaling

Im Shop ist immer am Sonntagabend am meisten los, der lang ersehnte TV-Bericht steht an oder es ist mal wieder Weihnachtszeit? Wer vorhersehen kann, wann am meisten Traffic in seinem Shop zu erwarten ist, kann Autoscaling mit Scheduled Scaling kombinieren. Damit lässt sich vorab ganz genau planen, ab wann und für wie lange der Shop zusätzliche Ressourcen benötigt. Denn obwohl Autoscaling innerhalb von Minuten weitere Applikationsserver bereitstellen kann, dauert es eben diese paar Minuten, bis sie wirklich an der Lastverteilung beteiligt werden. Dies kann unter Umständen zu langsam sein, wenn innerhalb von Sekunden die Zugriffe massiv ansteigen. Mit Scheduled Scaling stehen die Ressourcen in jedem Fall rechtzeitig zum Ereignis zur Verfügung, unabhängig von den Schwellenwerten, die beim Autoscaling eingestellt wurden.
Auch wenn das alles relativ simpel klingt: Auf Nummer sicher geht ihr sowohl bei der Migration eures Shops in die Cloud als auch bei der Einrichtung und dem Betrieb eurer Lösung, wenn ihr einen Managed-Cloud-Service-Provider hinzuzieht. Denn zusätzlich zur Infrastruktur in der Cloud bietet dieser auch einen 24/7-Support.

Managed Public Cloud: E-Commerce-Whitepaper von PlusServer

Welche Lösungen die Cloud dem E-Commerce sonst noch bietet, warum Unternehmen keine Angst vor dem Wechsel haben sollten und Beispiele aus der Praxis: All das findet ihr im Whitepaper von PlusServer, das ihr hier anfordern könnt.

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