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Autoscout24: Investoren wollen mehr als zwei Milliarden Euro zahlen

Scout24-Logo. (Foto: dpa)

Mehrere Unternehmen würden bis zu 2,5 Milliarden Euro für die Übernahme der Autoscout24 zahlen. Doch ob Autoscout24 überhaupt zum Verkauf steht, ist noch unklar. 

Wieviel ist Autoscout24 wert? Das versucht die Scout24-Gruppe aktuell herauszufinden. Ob sie das kleinere der beiden wichtigsten Standbeine überhaupt veräußern will, ist noch fraglich. Ins Gespräch gebracht hatte diese Option erst der gleichermaßen berühmte wie berüchtigte US-Investor Elliot, der den Wert des Autoscout-Geschäfts auf 2,5 Milliarden Euro taxierte. Autoscout24 generiert rund ein Drittel der Erlöse der Gruppe, die insgesamt mit 5,7 Milliarden Euro an der Börse bewertet sind.

Nun berichten laut Manager-Magazin mehrere mit dem Sachverhalt und den Details vertraute Personen, dass im Rahmen des unverbindlichen Angebotsverfahrens, das bis Mittwoch dieser Woche lief, mehrere Gebote zwischen 2 und 2,3 Milliarden Euro eingegangen seien. Offenbar sind – neben mehreren Finanzinvestoren – auch die Auto1-Gruppe und Axel Springer an der Übernahme des Automobilgeschäfts der Scout24-Gruppe interessiert.

Autoscout24: Mehrere alte Bekannte unter den Bietern

Ob sich die Scout24-Gruppe von seinem Kleinanzeigengeschäft im Automobilbereich überhaupt trennt, ist aber unklar. Nach eigenen Angaben ist Autoscout24 europaweit das größte Anzeigenportal auf diesem Gebiet, belegt in Deutschland allerdings nur Platz 2 hinter Mobile.de aus dem Hause Ebay. Zu den Bietern soll laut Manager-Magazin auch Hellman & Friedman (H&F) gehören, die Anfang des Jahres zusammen mit Blackstone bereits versucht hatten, die gesamte Scout24-Gruppe zu übernehmen. Auch mit Auto1 ist möglicherweise ein alter Bekannter am Automobilgeschäft der Scout24 interessiert – das Unternehmen, das dank dem japanischen Technologiefonds Softbank, der hier Großaktionär ist, einen solchen Betrag vergleichsweise problemlos stemmen könnte, hatte sich in der Vergangenheit schon einmal um die Übernahme bemüht.

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