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Autoscout24: Wer kauft das Anzeigenportal wirklich?

„Was letzte Preis?“ Scout24 verhandelt mit mehreren Interessenten über den Verkauf der Auto-Sparte Autoscout24. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa)

Nun also doch: Autoscout24 soll verkauft werden – und der Kaufpreis wird im Milliardenbereich liegen. Laut Unternehmensangaben könnten die fortgeschrittenen Gespräche bald beendet sein. Doch wer macht das Rennen?

Die Scout24-Gruppe will sich für mehrere Milliarden Euro von Autoscout24 trennen. Hierfür führt der Kleinanzeigenportalbetreiber Gespräche mit mehreren Interessenten. Das berichtet das Unternehmen in einer Adhoc-Mitteilung. Nachrichtenagenturen hatten hierüber bereits berichtet und auch t3n hatte über die Avancen, die dem Anzeigenportal schon im Oktober gemacht wurden, bereits berichtet (wobei damals noch nicht klar war, ob das Portal überhaupt den Besitzer wechseln soll).

Man befinde sich in fortgeschrittenen Verhandlungen, teilt das Unternehmen in der Adhoc-Meldung mit. Einer der Interessenten soll der Finanzinvestor Hellman & Friedman sein. Ob auch Axel Springer und Auto1 noch unter den Bewerbern sind, wie im Oktober bereits vermutet wurde, ist unklar. Den anvisierte Kaufpreis, den Bloomberg mit zwei Milliarden Euro beziffert, kommentiert das Unternehmen nur dahingehend, dass eine deutlich höhere Summe im Raum stehe.

Autoscout24: Wann kommt die Übernahme?

Dass über den Verkauf jetzt so konkret gesprochen wird, dürfte in der Branche viele nicht überraschen: Schließlich hatte der Investor Elliott bereits nachhaltig auf den Verkauf gedrungen, um den anderen Teil des Unternehmens, die Immobilienanzeigenmärkte, profitabler wirtschaften zu lassen. Für Hellman & Friedman ist es nicht das erste Mal, das man sich für die Scout-Gruppe interessiert: Ein Übernahmeangebot der gesamten Gruppe für 5,7 Milliarden Euro war im Frühjahr gescheitert.

Nach eigenen Angaben ist Autoscout24 europaweit das größte Anzeigenportal auf diesem Gebiet, belegt in Deutschland allerdings nur Platz 2 hinter Mobile.de aus dem Hause Ebay. Insbesondere für Auto1 könnte das Engagement passen, aber auch die anderen Interessenten dürften in der Lage sein, mit der Autoanzeigenplattform, die in der Vergangenheit immer mal wieder den Besitzer wechselte, gutes Geld zu verdienen.

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