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Autowerkstatt-Portal Caroobi erhält 20 Millionen Dollar von BMW und Nokia

Caroobi-Gründer Nico Weiler (links) und Mark Michl. (Foto: Caroobi)

Das Berliner Startup Caroobi hat sich über eine Series-B-Finanzierung 20 Millionen US-Dollar gesichert – unter anderem von Nokia und BMW. Das Autowerkstatt-Portal ist jetzt 100 Millionen Dollar wert.

Das im Herbst 2015 gegründete Startup Caroobi ist jetzt eigenen Angaben nach 100 Millionen Dollar wert. Die digitale Autowerkstatt hat eine Series-B-Finanzierung in Höhe von 20 Millionen Dollar erhalten. Zu den Investoren gehören Nokia Growth Partners, Target Global sowie der Finanzierungsarm des Autobauers BMW. Caroobi, das sich als „erste digitale Meisterwerkstatt für Autoreparaturen“ bezeichnet, bietet Kunden Reparaturen zu einem Festpreis an, der per Ferndiagnose erhoben wird.

Reparatur: Caroobi stellt Ersatzwagen und besorgt Teile

Die Autos werden dann in einer von rund 750 Caroobi-Werkstätten repariert. Das Auto wird beim Kunden abgeholt und nach erfolgreicher Reparatur wieder zurückgebracht. In der Zwischenzeit stellt das Startup einen Ersatzwagen. Die für die Reparaturen notwendigen Teile werden direkt beim Hersteller bezogen – das soll Kunden und Werkstätten Kosten und Ärger ersparen. Der im Februar gegründete Ersatzteilemarkt des Portals wächst nach Angaben von Caroobi derzeit monatlich um 100 Prozent.

Caroobi will Reparaturen per Ferndiagnose zum Festpreis bieten. (Screenshot: Caroobi/t3n.de)

Caroobi beschäftigt 130 Mitarbeiter. Derzeit werden pro Monat deutschlandweit mehr als 2.000 Autos repariert. Mit dem frischen Kapital will die digitale Autowerkstatt jetzt in Europa expandieren. „Durch einen länderübergreifenden Marktplatz sehen wir großes Potenzial, Teile hiesiger Automobilhersteller in Frankreich oder Großbritannien effizienter über unser gesamtes Netzwerk anzubieten“, erklärte Nico Weiler, Mitgründer und Co-Geschäftsführer von Caroobi.

Noch sei der Beschaffungsprozess von Autoteilen für Werkstätten intransparent. Laut Mark Michl, Mitgründer und Co-Geschäftsführer von Caroobi, gibt es allein in Deutschland mehr als 1.000 Teiledistributoren. Anspruch sei es, den gesamten Aftersalesmarkt effizienter zu gestalten, so Michl. Der sogenannte weltweite KFZ-Aftersales-Markt soll bis zum Jahr 2030 jährlich um drei Prozent auf dann 1,2 Billionen Dollar zulegen.

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