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AWS Data Exchange: Amazon eröffnet Marktplatz für Daten

(Foto: Beppe Castro / Shutterstock)

Mit der AWS Data Exchange hat Amazon einen Marktplatz für Daten eröffnet. Zum Start gibt es unter anderem Datensätze aus dem Gesundheitsbereich, dem Handel und dem Finanzsektor.

Wenn Daten das neue Öl sind, dann hat Amazons Cloudsparte gerade eine Tankstelle eröffnet. Die neue AWS Data Exchange dient als Marktplatz für Datensätze. Hier können Unternehmen Daten in Form von Abonnements an interessierte Firmen vermieten. Zum Start soll es rund 1.000 Datensätze von 80 Anbietern geben.

Die Datensätze stammen aus verschiedenen Sektoren. Darunter Daten aus dem Finanzsektor, dem Gesundheitswesen, dem Wetter- oder dem Navigationsbereich. Preise und Dauer eines Daten-Abonnements legen die Anbieter fest. Wer beispielsweise täglich aktualisierte Besucherdaten zu allen US-amerikanischen McDonald’s-Filialen von Foursquare haben will, der zahlt dafür 90.000 US-Dollar jährlich.

AWS Data Exchange ist ein Marktplatz für Daten. (Screenshot: Amazon)

AWS Data Exchange ist ein Marktplatz für Daten. (Screenshot: Amazon)

Data Exchange: Abrechnung erfolgt direkt über AWS

Kostenpflichtige Abonnements werden den Datennutzern direkt von AWS in Rechnung gestellt. Anbieter können ihre Datensätze auch in Form von kostenlosen, zeitlich begrenzten Probe-Abonnements verfügbar machen. Außerdem sollen sie maßgeschneiderte Angebote an ausgewählte AWS-Kunden anbieten können.

Darüber hinaus können die Anbieter optional auch jeden potenziellen Einsatz ihrer Daten durch interessierte Unternehmen manuell prüfen. Das kann sich für Firmen rentieren, die beispielsweise die Nutzung ihrer Daten in Produkten verhindern wollen, die mit den eigenen Dienstleistungen in Konkurrenz stehen. Grundsätzlich nicht erlaubt auf der Plattform sind Datensätze, die personenbezogene Daten enthalten.

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