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Medienkonzern meets Milliardenstartup: Axel Springer investiert in Magic Leap

(Foto: Magic Leap)

Der Medienkonzern Axel Springer hat sich an einem weiteren Hype-Startup aus den USA beteiligt: Magic Leap. Das AR-Unternehmen konnte auch schon Investoren wie Google und Alibaba gewinnen.

Axel Springer geht in die Augmented Reality: Der deutsche Medienkonzern hat in das US-Startup Magic Leap investiert. Über ihre Tochter Axel-Springer-Digital-Ventures sicherten sich die Berliner in einer Finanzierungsrunde Anteile an dem Unternehmen, wie sie am Montag bekannt gaben. Wie viel Geld der Konzern zahlt und wie viele Anteile er sich gesichert hat, sagte er nicht.

Das Verlagshaus reizt offenbar die Technologie, an der das Startup arbeitet: „Axel Springer wird sich mit Beteiligungen an Unternehmen wie Magic Leap aktiv an innovativen Technologien beteiligen, die das Potenzial haben, journalistische Inhalte und Kleinanzeigen in neuen Formaten und Umfeldern zu präsentieren“, schreibt es in einer Pressemitteilung.

Magic Leap will 2018 liefern

Für Axel Springer ist es nicht das erste Investment in ein Milliardenstartup. Schon 2017 hat t3n aufgedeckt, dass das deutsche Verlagshaus Anteile am Fahrdienst Uber erworben hat. Auch in die Wohnungsvermittlungsplattform Airbnb hat es investiert. Bisher handelte es sich dabei um geringfügige Beteiligungen im kleinen Prozentbereich. Es ist davon auszugehen, dass dies auch im Fall von Magic Leap zutrifft.

Die Mixed-Reality-Brille von Magic Leap. (Foto: Magic Leap)

Mit einem bisherigen Finanzierungsvolumen von 1,9 Milliarden US-Dollar zählt das AR-Unternehmen zu einem der bestfinanzierten Startups weltweit – obwohl es noch nicht einmal ein Produkt vorweisen kann. Immerhin hat die Firma im Dezember angekündigt, dass ihre Mixed-Reality-Brille im Laufe des Jahres auf den Markt kommt. Die Magic Leap One soll digitale Objekte in unsere Umgebung integrieren sodass sie wirken, als wären sie tatsächlich da. Auch eine Interaktion mit den Gegenständen soll möglich sein. Einen genauen Starttermin gibt es aber noch nicht.

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