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Axel Springer gründet neuen Startup-Accelerator mit Porsche

Der „Plug and Play“-Accelerator von Axel Springer brachte namhafte Startups hervor. (Foto: Axel Springer)

Die bekannte Startup-Schmiede „Plug and Play“ von Axel Springer nimmt keine Neugründungen mehr auf. Stattdessen will sich der Konzern mit Porsche für einen Neustart verbünden.

Der auch über deutsche Landesgrenzen hinaus bekannte „Axel Springer Plug and Play“-Accelerator wird keine neuen Startups mehr fördern. Dies vermeldete der Medienkonzern am Montag. Der 2013 gestartete Accelerator will sich ab 2018 auf das weitere Wachstum der bestehenden Portfoliounternehmen und „die Unterstützung bei neuen Finanzierungsrunden sowie die darauffolgenden Exits fokussieren“, heißt es in einer Mitteilung.

Accelerator brachte N26 hervor

In den vergangenen Jahren hatte Axel Springer Plug and Play in mehr als 100 Startups investiert und ihnen Coachings sowie Arbeitsplätze in Berliner Büroräumen gewährt. Zu den bekanntesten Gründungen aus dem Programm zählen das Fintech N26, der Privacy-Anbieter Zenmate und die Karriereplattform Jobspotting.

Startup-Förderung in Deutschland: Inkubatoren, Accelerator, Company-Builder
In Düsseldorf greift der Inkubator 1st Mover Gründerteams aus den Segmenten Publishing, Marketing und Produktivität unter die Arme. Bis zu 100.000 Euro Anschubfinanzierung erhalten die Pre-Seed- und Seed-Startups, dazu Beratung, operative Unterstützung und eine vergünstigte Infrastruktur. (Screenshot: 1st Mover)

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Den Stopp des Programms erklärt Dr. Ulrich Schmitz, Managing Director Axel Springer Digital Ventures, mit einer Übereinkunft mit der Digitalsparte von Porsche. Beide Unternehmen wollen in Berlin einen neuen, gemeinsamen Startup-Accelerator gründen.

Axel Springer und Porsche gründen neuen Accelerator

„Wir haben in fünf erfolgreichen Jahren der Aufbauarbeit inspirierende Talente kennengelernt und uns an den erfolgversprechendsten Unternehmen beteiligt“, sagte Schmitz. „Jetzt wollen wir mit bewährtem Team und neuem Partner den nächsten Schritt gehen. Mit Porsche Digital verbindet uns die Konsequenz bei der digitalen Transformation und die Offenheit für neue Geschäftsmodelle.“

Ziel sei es, in Startups in der Gründungsphase zu investieren. Der Accelerator soll im Frühjahr 2018 seinen Betrieb aufnehmen und ist nach Angaben der beiden Initiatoren offen für weitere Partner.

Zum Weiterlesen: Die große Übersicht – Inkubatoren und Accelerator für Startups in Deutschland

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