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Azure Blockchain Service – Microsoft will die Blockchain-Entwicklung erleichtern

(Foto: Microsoft)

Microsoft will Entwicklern mit dem Azure Blockchain Service das Erstellen von eigenen Blockchains erleichtern. Die JPMorgan-Entwicklung Quorum soll als erste Ledger-Lösung zur Verfügung stehen.

Microsoft hat am Donnerstagabend seinen neuen Azure Blockchain Service vorgestellt, der ab sofort in einer Preview-Version zur Verfügung steht. Mit der Lösung für seine Azure-Cloud soll die Entwicklung von Blockchains erleichtert werden, teilt der Konzern mit. Mit nur wenigen Klicks sollen Nutzer eine eigene Blockchain erstellen und an den Start bringen können. Ein Interface im Azure-Portal soll die Anpassung der Lösungen an die firmeninternen Richtlinien ermöglichen.

Microsoft setzt auf JPMorgan-Blockchain Quorum

Das erste im Rahmen des Azure Blockchain Services zur Verfügung stehende Ledger (Kassenbuch) ist die von der Großbank JPMorgan entwickelte Blockchain Quorum, die auf dem Ethereum-Protokoll basiert. Quorum funktioniere mit einer ganzen Reihe von für die Entwicklung nützlichen Open-Source-Tools und unterstütze zugleich vertrauliche Transaktionen.

Zu den Unternehmenskunden der Quorum-Blockchain gehören laut Microsoft Starbucks, Louis Vuitton und das Xbox-Finance-Team. Diese Firmen könnten den Azure Blockchain Service jetzt nutzen, um ihre Netzwerke günstig und schnell zu erweitern und sich auf das Verwalten der Infrastruktur und die Entwicklung von Anwendungen zu konzentrieren, heißt es bei Microsoft.

Die ebenfalls neu vorgestellte Erweiterung für VS Code soll es Entwicklern leichter machen, Smart Contracts auf Ethereum-Basis zu erstellen. Zur Unterstützung stellt Microsoft zudem ein Azure-Blockchain-Developerkit zur Verfügung. Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin lobt die Microsoft-Initiative: „Mit den Azure-Blockchain-Service- und Ethereum-Integrationen für Tools wie VS Code demonstriert Microsoft seinen Einsatz für die Öffnung der Blockchain-Entwicklung“.

Microsoft kündigt weitere Blockchain-Features an

Als Zielgruppe sieht Microsoft alle Unternehmen – egal ob Game-Studios, Payment-Anbieter oder internationale Handelskonzerne. In den kommenden Monaten will Microsoft seinem Azure Blockchain Service weitere Features einbauen, darunter das Management von digitalen Token, eine verbesserte Integrationsmöglichkeit für Applikationen sowie Unterstützung für die Open-Source-Blockchain-Plattform Corda Enterprise von R3.

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