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Azure RemoteApp von Microsoft vorgestellt: Windows-Software auf Android und iOS

Azure RemoteApp (Bild: Microsoft)

Microsoft hat mit Azure RemoteApp einen Dienst vorgestellt, der das Ausführen klassischer Windows-Anwendungen auf mobilen Endgeräten wie Android-Smartphones oder iPhones ermöglicht. 

Die von Microsoft vorgestellte Plattform Azure RemoteApp stellt Windows-Anwendungen in der Cloud zur Verfügung – es handelt sich also um einen Remote Desktop Service im Stil von VMware. Die jetzt veröffentlichte frühe Test-Version lässt sich mit Clients für OS X, Windows 7 und 8, Android und iOS nutzen. Microsoft weist in dem Blog-Beitrag darauf hin, dass Windows Phone und RT noch folgen.

Azure RemoteApp

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Preview von Azure RemoteApp

Die Teilnahme an der Preview von Azure RemoteApp ist kostenlos. Die finale Version soll noch im laufenden Jahr fertig werden – Preise nennt Microsoft bisher allerdings nicht. Nutzer, die RemoteApp unter Windows Server kennen, werden sich bei Azure RemoteApp direkt heimisch fühlen, denn das Ausführen von Apps funktioniert in bekannter Weise. Während der Preview spendiert Microsoft den Teilnehmern ein vorinstalliertes Office 2013 ProPlus, um den Dienst auf Herz und Nieren zu testen.

Bei Azure RemoteApp handelt es sich um eine Desktop-as-a-Service-Plattform. (Bild: Microsoft)
Bei Azure RemoteApp handelt es sich um eine Desktop-as-a-Service-Plattform. (Bild: Microsoft)

Teilnehmer erhalten zwei RemoteApp-Instanzen, die jeweils von bis zu zehn Anwendern genutzt werden können. Während der Preview können Interessierte die Kapazität auf Anfrage erweitern. Jedem Nutzer stehen 50 Gigabyte Speicher zur Verfügung.

Azure RemoteApp mit namhafter Konkurrenz

Mit Azure RemoteApp geht Microsoft in Konkurrenz zu bereits etablierten Desktop-as-a-Service-Anbietern. So dürften beispielsweise Amazon, VMware und Citrix genau beobachten, was Microsoft mit der jetzt vorgestellten Plattform vor hat.  Azure RemoteApp ist in jedem Fall ein weiteres Puzzlestück für den Konzern, um den Rückstand gegenüber der Konkurrenz im Mobile-Segment zu verringern und gleichzeitig den Vorsprung im Desktop-Bereich auszubauen.

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Eine Reaktion
Firmen-Crowdfunding

Die Idee kam ja schon als ihr die 64-Bit-Versionen der iOS-Geräte gemeldet hattet: Man lässt Iphone1 und Ipad1 usw. dann remote neue iOS7/iOS8/iOS9/... ausführen in einem Player oder sowas. D.h. die 64-bit-Version dient zur Remote-Massenvirtualisierung von Phones und alter Tablets.
Wenn Android gut ist, kann man zu Hause einen Emulator laufen lassen und dort Kitkat4.4-Apps oder proprietäre Firmen-Apps remote weltweit auf seinem 1.5-Tablet laufen lassen. Speziell für Firmen wäre das super-interessant und ein gutes Beispiel wo Firmen etwas crowdfunden könnten.

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