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PWC-Studie enthüllt größte Sorgen der Banken-Chefs

76 Prozent der befragten CEO halten die momentanen technologischen Veränderungen offenbar für „potenziell disruptiv”. (Foto: Vichie81/Shutterstock)

188 Banken hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers befragt. Am meisten beschäftigt die Chefs allerdings nicht (nur) die digitale Disruption.

Abgesehen von  der Furcht vor der digitalen Disruption sind Topmanager vieler Banken „noch immer mindestens genauso stark“ vom Thema Regulierung beunruhigt. Das geht aus dem diesjährigen „Global CEO Survey“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC) hervor. Demnach sind 51 Prozent der Bankchefs extrem besorgt über die „Auswirkungen von Über-Regulierung auf ihr Geschäftsmodell“, wie es PWC formuliert.

Dagegen fürchten „nur“ 42 Prozent „schwere negative Folgen“ durch den rasanten technologischen Wandel. Das größte Sorgenthema seien Cyber-Attacken. Darüber zeigen sich 54 Prozent der Bank-CEOs extrem besorgt, 35 Prozent einigermaßen besorgt.

„Sorge vor Überregulierung nichts Neues“

 „Regulierung so weit oben auf der Agenda ist ein ungutes Zeichen.“

Dass die Regulierung auf der Agenda der Vorstandschefs weiterhin so weit oben stehe, sei „ein ungutes Zeichen“, sagt Burkhard Eckes, Leiter des Bereichs Banking und Capital Markets bei PWC Deutschland. Die große Sorge vor Über-Regulierung begleite die Banken schon seit der Finanzkrise. Inzwischen seien aber zehn Jahre vergangen, die Branche stehe vor „völlig neuen Herausforderungen“.

6 Fragen, die sich jedes Unternehmen in der Digitalisierung stellen sollte

Nutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business-Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Es sei nun an der Zeit, dass die Banken guten Gewissens ihren Fokus von drohender Über-Regulierung hin zu anderen, wichtigen Themen verlagern könnten – etwa auf die Digitalisierung und alles, was mit ihr zusammenhängt, von Big Data über künstliche Intelligenz bis hin zu Cyber-Security, rät der Experte.

Tatsächlich sei es aber nicht so, dass die Banken das Thema Digitalisierung unterschätzen würden. Im Gegenteil: 76 Prozent der befragten CEO halten die momentanen technologischen Veränderungen offenbar für „potenziell disruptiv“. Und sogar 81 Prozent verweisen auf das disruptive Potenzial, das im Zug des digitalen Wandels von den Veränderungen im Kundenverhalten ausgeht.

Unzufrieden mit digitaler Expertise

Immerhin drei von vier Bankchefs zeigen sich allerdings unzufrieden mit der digitalen Expertise innerhalb ihres eigenen Instituts. Dazu passt, dass 55 Prozent es offenbar schwierig oder gar sehr schwierig finden, entsprechende Talente von außerhalb zu gewinnen.

Durchaus gut bewerten die Vorstandschefs derweil die Wachstumsaussichten ihrer jeweils eigenen Bank. So geben sich 38 Prozent sehr optimistisch, 49 Prozent einigermaßen optimistisch, was die nächsten zwölf Monate angeht. Auf Sicht von 36 Monaten sind sogar 45 Prozent sehr zuversichtlich und ebenso viele einigermaßen zuversichtlich.

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