Ratgeber

Barcamp: Mit diesen Tipps wird die „Un-Konferenz“ zum Erfolg

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So profitieren Teilnehmer vom Besuch eines Barcamps

Für Teilnehmer eines Barcamps gilt umgekehrt:

  1. Die Organisatoren geben den Rahmen vor, schaffen also die Grundlage für ein gelungenes Barcamp. Doch erst durch die Mitwirkung aller wird die Veranstaltung ein wirklicher Erfolg. Sich berieseln und bespaßen zu lassen, ist also nicht. Zwar ist niemand verpflichtet, auf einer Bühne zu stehen, doch umgekehrt haben auch schüchternere Personen mal die Möglichkeit, vor einer kleineren, wohlwollenden Runde zu präsentieren und zu diskutieren.
  2. Bringe einen Vortrag als Backup mit, erwarte aber nicht, dass du alle Folien zeigen wirst, die du vorbereitet hast. Im Idealfall kannst du ein paar Folien zum Einstieg zeigen und wirst dann schnell mit den anderen ins Diskutieren kommen – nicht du bist der Experte oder Star, sondern alle Teilnehmer einer Session.
  3. Auch wenn du keine ganze Session organisieren willst oder kannst, solltest du dir im Vorfeld Gedanken über ein, zwei Themen machen. Oft finden sich am Tag selbst (oder bei der dazugehörigen Abendveranstaltung!) Teilnehmer zusammen, die entweder die selben Themen bewegen oder die aufgrund des beruflichen Hintergrundes unterschiedliche Facetten eines Themas zusammenbringen können. Besonders spannend ist es, wenn sich zwei Partner mit unterschiedlichen Meinungen und Sichtweisen finden, die miteinander (konstruktiv) streiten.
  4. Zu jedem Barcamp gehört Social Media (und ein passender Hashtag). Das ermöglicht den Austausch und das einfache Weiterverteilen von Unterlagen, Präsentationen und besprochenen Links. Auch ermöglicht es das schnellere und leichtere Kennenlernen oder man erfährt, wer alles vor Ort ist, den man bislang nur aus dem Internet kannte.
  5. Auch sollte es selbstverständlich sein, dass gerade bei Barcamps alle Teilnehmer bei den (einfacheren) Aufräumarbeiten mithelfen. Egal ob es um das Abräumen von Tellern und Flaschen geht oder um das Zurückstellen der Sitzgelegenheiten (sofern es keine feste Sitzordnung in den Räumen gibt). Für die Organisatoren, die das alles meist aus gutem Willen und Enthusiasmus organisieren, sind helfende Hände extrem wichtig.
  6. Last but not least: Bereite das Barcamp nach: Nach einem oder zwei Tagen geballtem Input hast du eine Masse von Eindrücken, gehst dann aber oft wieder in dein Tagesgeschäft über. Das ist eigentlich schade, weil so viele Inhalte, Ideen und Sichtweisen auf der Strecke bleiben. Nutze ein oder zwei Stunden am kommenden Tag, um dir gezielt Namen, Firmenbezeichnungen, Tools oder Ideen aufzuschreiben, die weiterzuverfolgen sich lohnen könnte. Auch kannst du so interessante Menschen im Nachgang kontaktieren, um mit ihnen im Gespräch zu bleiben oder über gemeinsame Projekte zu sprechen.

Fehlt noch etwas? Lass es uns in den Kommentaren wissen! Wie sind deine Erfahrungen mit diesem Konferenzformat?

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Dein t3n-Team

2 Kommentare
Kerstin Kitzmann
Kerstin Kitzmann

Ich liebe Barcamps und finde dieses Format ganz großartig. Wie schön, dass es sich jetzt auch in Deutschland immer mehr durchsetzt.
Als Coffeejunkie habe ich meistens meinen Thermobecher und meine Wasserflasche dabei. Beides kann ich gut mit in die Sessions nehmen. Und zum Karmapunkte sammeln noch eine Steckdosenleiste mit Verlängerungskabel, USB-Mehrfachstecker und sowie diverse Adapter für Beamer & Co :)

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DBJR
DBJR

Um die Vorbereitung und Durchführung von Barcamps aktiv zu unterstützen, betreibt der Deutsche Bundesjugendring den Server barcamptools.eu. Die zugrundeliegende Software „Camper“ entwickeln wir als Open-Source-Anwendung weiter.
Primäre Zielgruppe sind natürlich Jugendorganisationen und ähnliche freie Träger, aber wir heißen generell jegliche Barcamp-Initiativen willkommen. Auf unserem Server können Barcamps öffentlich und auch für beschränkte Kreise organisiert werden.
Mit dem Angebot verfolgen wir keinerlei kommerzielles Interesse – uns geht’s um die Unterstützung der Idee des Barcamps, so dass auch kleinere Initiativen solche Projekte umsetzen können. Für die finanzielle Unterstützung konnten wir das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gewinnen.

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