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Barrierefreiheit für Android und Chrome: Google stellt neue Accessibility-Tools vor

(Foto: Shutterstock)

Google will die Barrierefreiheit unter Android und auf Chromebooks verbessern. Dazu hat das Unternehmen unter anderem ein neues Tool für App-Entwickler vorgestellt, das Tipps zur Verbesserung der Accessibility geben soll.

Accessibility: Google will die Barrierefreiheit verbessern

Google will es Menschen mit Beeinträchtigungen leichter machen, Android-Geräte und Chromebooks zu nutzen. Dazu hat das Unternehmen mehrere neue Tools vorgestellt. Eins davon ist der Accessibility-Scanner. Dabei handelt es sich um eine Android-Software, die Apps darauf hin untersucht, wie sie sich im Bezug auf die Barrierefreiheit verbessern ließen. Die App weist Entwickler beispielsweise auf zu kleine Buttons oder mangelnden Kontrast zwischen Text und Hintergrund auf.

Darüber hinaus arbeitet Google auch an Möglichkeiten, um die Bedienung von Android-Geräten und Chromebooks einfacher für Menschen zu machen, deren visuelles Wahrnehmungsvermögen eingeschränkt ist. Dazu soll Android N schon beim Einrichten den Zugriff auf die visuellen Einstellungen erlauben. So sollen auch Menschen mit Sehbehinderung ihr Android-Gerät selbständig einrichten können.

Barrierefreiheit: Googles Accessibility Scanner untersucht Apps und gibt Entwicklern dann Tipps zur Verbesserung. (Screenshot: Google)

Barrierefreiheit: Googles Accessibility Scanner untersucht Apps und gibt Entwicklern dann Tipps zur Verbesserung. (Screenshot: Google)

Barrierefreiheit: Google zeigt verbesserten Screenreader

Chromebook-Nutzer sollen zudem bald eine verbesserte Vorlesefunktion bekommen. Der jetzige Screenreader ChromeVox soll dazu durch ChromeVox Next abgelöst werden. Die neue Software befindet sich derzeit in der Beta-Phase. Neben einem vereinfachten Modell für Tastaturkürzel gibt es neue Navigationsgeräusche sowie weitere Features. Wer will, kann die Beta schon heute testen.

Für Android-Nutzer, die aufgrund von Lähmungen oder starkem Muskelzittern nicht in der Lage sind, den Touchscreen zu bedienen, soll es mit Voice-Access ebenfalls ein neues Hilfswerkzeug geben. Damit lassen sich Apps per Sprachbefehl steuern und verwenden. Die App befindet sich derzeit aber leider noch in einer geschlossenen Beta-Phase.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Accessibility für Designer: 7 Dinge, die du wissen musst“.

via googleblog.blogspot.de

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