Die britische Rundfunk- und Fernsehanstalt BBC hat ihre Archive geöffnet und ermöglicht Fans und Interessierten einen Blick in die frühe Phase des Heimcomputers, wie Golem.de berichtet. Insgesamt 267 Sendungen des Computer-Literacy-Projects aus den 1980er-Jahren stehen online zum Anschauen bereit, darunter die populäre zehnteilige Reihe The Computer Programme aus dem Jahr 1982. Darin erklärten Ian McNaught-Davis und Chris Serle die Möglichkeiten von Heimcomputern und dem Programmieren mit Basic.

Im Rahmen des Bildungsprogramms Computer-Literacy-Project wurde übrigens auch ein eigener Computer, der BBC Micro, entwickelt. Dieser wurde von dem britischen Unternehmen Acorn Computers hergestellt und laut BBC zum Marktstart in rund 60 Prozent der Grundschulen und 85 Prozent der weiterführenden Schulen eingesetzt. Das Computer-Literacy-Project der BBC sowie der BBC Micro war Teil einer umfassenden staatlichen Kampagne zur Computererziehung. Was sich damit alles anstellen lässt, wird etwa in dem ebenfalls online gestellten Zehnteile Making the Most of the Micro erklärt.
Blick in die Heimcomputer-Geschichte: 267 Computersendungen aus dem BBC-Archiv sind online
Neben den 146 kompletten TV-Sendungen des Computer-Literacy-Projects hat die BBC weitere 121 damit im Zusammenhang stehende, heute historisch anmutende Computersendungen online gestellt. Die 267 Episoden sind in rund 2.500 Kurzvideos unterteilt, die sich einzeln suchen und anschauen lassen. Für Programmierer und Nerds sicher auch interessant sind die 166 Softwareprogramme, die im Rahmen der Computersendungen vorgestellt wurden und die in einem Emulator nachvollzogen und modifiziert werden können.
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