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PHP, C++ oder Java? Nach diesen Programmierer-Skills sucht der Arbeitsmarkt

(Foto: Shutterstock)

Welche Programmiersprachen sollten Talente lernen, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt begehrt sein wollen? Eine Untersuchung gibt Antworten.

Der Beruf des Programmierers hat Zukunft, daran besteht kein Zweifel. Doch welche Programmiersprachen sind auf dem Arbeitsmarkt begehrt? Die Jobfinder-Plattform Joblift ist dem Thema auf den Grund gegangen und hat dafür mehr als 260.000 Titel bundesweit ausgeschriebener Entwicklerstellen ausgewertet. Die nicht repräsentative Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass vor allem Java-Entwickler gefragt sind – 48.357 Stellen zählten die Analysten diesbezüglich im Jahr 2016.

Beliebteste Programmiersprachen auf dem Arbeitsmarkt: Java toppt sie alle

Java zählt zu den beliebtesten Programmiersprachen unter deutschen Arbeitgebern. (Grafik: Joblift)

Auf Platz zwei und drei folgten PHP-Experten mit 13.838 und C-Sharp-Entwickler mit mehr als 11.557 Titeln in den Stellenanzeigen. Ebenfalls gefragt waren C++-Experten mit mehr als 9.933 und JavaScript-Entwickler mit mehr als 8.885 Titeln in den Ausschreibungen. Eine Analyse der geforderten Qualifikationen aller 8,4 Millionen erfassten Programmierer-Stellenanzeigen aus 2016 ergab ein ähnliches Bild. Auch hier zählte Java zu den begehrtesten Programmiersprachen.

Das Qualifikationen-Ranking sieht wie folgt aus: Java-Kenntnisse wurden in mehr als 159.937 Ausschreibungen gefordert und führen damit klar die Liste an. Auf Platz zwei liegen Erfahrungen mit JavaScript (104.471 Mal verlangt). Dem schließen sich Stellenausschreibungen mit PHP (103.725 Mal genannt), C++ (79.267-mal erwähnt) und C-Sharp (69.463 Mal verlangt) an. Nicht weniger spannend sind aber auch die Daten zu den Aufsteigern, die Joblift ermittelt hat.

„Die Bedeutung von Typescript nimmt immer stärker zu.“

Ein Blick auf die relative Veränderung der Beliebtheit von Programmiersprachen über die vergangenen beiden Jahre hinweg zeigt vor allem die wachsende Bedeutung von Typescript auf: Während die ausschreibenden Arbeitgeber 2015 nur 582 Mal Erfahrungen mit der von Microsoft entwickelten Programmiersprache verlangten, kam sie im darauffolgenden Jahr bereits 2.614 Mal vor. Bringt man diese Zahlen mit den insgesamt veröffentlichten Anzeigen der beiden Jahre ins Verhältnis, entspricht das einem Zuwachs von satten 234 Prozent.

Joblift ist keine Jobbörse im herkömmlichen Sinne, sondern eine Meta-Suchmaschine für aktuell mehr als eine Million Jobs aus mehr als 100 Partnerjobbörsen. Ein klarer User-Fokus sowie eine ausgereifte Technologie stehen im Zentrum der Produktentwicklung. Gegründet wurde das Unternehmen 2015 von Lukas Erlebach und Malte Widenka. An den beiden Standorten Hamburg und Berlin beschäftigt Joblift zurzeit ein Team von rund 30 Mitarbeitern.

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5 Reaktionen
Kritiker

Lieber das können, was nicht alle anderen können! Kann man mehr verdienen, nur mal so als Tipp ;-)

Antworten
grep

@Kritiker

Richtig; besser lieber die Sprache lernen die man liebt.

Ciao, Sascha.

Antworten
Kritiker

Die Gefahr dabei ist allerdings, dass man dann versucht alles in der einen Sprache zu entwickeln, weil sie ja so toll ist.

grep

@Kritiker

Über Umwege und kleine Tricks kann man aber auch wundervoll kompliziert in jeder Sprache so ziemlich alles schreiben ...; sehe dass nicht als Gefahr sondern als Gabe.

Ciao, Sascha.

mm.mpathy

Natürlich ist es eine Gabe, einen Nagel mit einem Schraubenzieher einschlagen zu können und eine Schraube mit einem Hammer rausdrehen zu können.

Aber das ist dann, wie beim Handwerker eher was für ne Vorführung in der Mittagspause, bzw für den Programmierer eher eine Übung bzw. fürs Angeben im Forum.

Am Ende zählt immer das, was am meisten Sinn macht, was am zukunftsfähigsten und am erweiterbarsten ist, ggf. sinnvoll mit den Ressourcen umgeht, etc. pp.

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