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Auch „ficken“ ist nicht sicher: Die 10 meistgenutzten Passwörter 2016

(Foto: Shutterstock)

Die Kreativität deutscher Nutzer bei der Wahl ihrer Passwörter ist – sagen wir mal vorsichtig – äußerst ausbaufähig. Das Passwort „123456“ ist nicht in der Liste – es gilt landläufig als unsicher.

Wirklich? „Hallo“ belegt Platz 1 der beliebtesten deutschen Passwörter

Wirft man einen Blick auf die Top 10 der meistbenutzten Passwörter deutscher Nutzer, wundert sich niemand mehr, weshalb es regelmäßig zu Identitäts- und Datendiebstahl kommt. Die Forscher des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik (HPI) haben erneut bekannt gegeben, dass schwache und unsichere Passwörter weiterhin hoch im Rennen sind.

„123456“ hat das HPI nicht mit aufgenommen. Es ist aber weiterhin weit verbreitet. (Bild: Shutterstock-Shutteratakan)
„123456“ hat das HPI nicht mit aufgenommen. Es ist aber weiterhin eines der meistgenutzten unsicheren Passwörter. (Bild: Shutterstock-Shutteratakan)

Die Top 10 der unsichersten Passwörter in Deutschland haben sich die HPI-Wissenschaftler nicht einfach ausgedacht. Sie haben etwa eine Milliarde Nutzerkonten analysiert und ausgewertet. Die dafür erforderlichen Informationen stammen aus mittlerweile 31 im Netz frei zugänglichen Datenlecks. Die umrühmliche Top 10 „wurde aus circa 30 Millionen Nutzerkonten ermittelt, die als .de-Domain registriert sind,“ so die HPI-Forscher. Die ohnehin als unsicher eingestuften Zahlenkombinationen wie „123456“ wurden dieses Mal im Ranking nicht berücksichtigt. Jetzt haltet euch fest: Den ersten Platz in der Top 10 belegt das Passwort: „hallo“.

Die Top 10 der beliebtesten deutschen Passwörter

Wenn ihr glaubt, dass es nach „hallo“ besser wird, der irrt, denn der Rest der beliebtesten Passwörter bewegt sich auf ähnlich erschütterndem Niveau. Auf Platz 2 schafft es – Trommelwirbel – das Passwort „passwort“. Auf den Folgeplätzen befinden sich ebenso haarsträubende Passwörter wie „hallo123“, „schalke04“ und so kreative wie „qwertz“ und „schatz“. Manche scheinen zu denken, dass Krauftausdrücke wie „ficken“ und „arschloch“ vor Fremdzugriffen schützen.

Unsichere Passwörter sind in Deutschland, aber auch andernorts, offenbar immer noch die Regel. (Bild: Memegenerator)
Unsichere Passwörter sind in Deutschland, aber auch andernorts, offenbar immer noch die Regel. (Bild: Memegenerator)

Die komplette Top 10:

  1. hallo
  2. passwort
  3. hallo123
  4. schalke04
  5. passwort1
  6. qwertz
  7. arschloch
  8. schatz
  9. hallo1
  10. ficken

Wer sein Passwort auf dieser Liste entdecken sollte, weiß was zu tun ist: schleunigst ändern! Ob ihr selbst schon Opfer eines Datendiebstahls geworden seid, könnt ihr übrigens mithilfe eines Tools des HPI testen. Um ein sicheres Passwort zu erstellen, könnt ihr euch beispielsweise den Passwordgenerator nutzen, oder gleich zu einem Passwortmanager greifen, mit dem ihr nicht nur eure Passwörter verwalten, sondern sich oftmals auch sichere Passwörter erstellen lassen. Außerdem ist es ratsam auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu setzen – zumindest bei allen Diensten, die es unterstützen – mittlerweile gehören selbst Amazon und Whatsapp dazu.

Zum Weiterlesen: Zwei-Faktor-Authentifizierung: So setzt du sie bei Facebook, PayPal, Dropbox und Co. ein und Werde Herr des Passwort-Chaos! 7 hilfreiche Passwort-Manager im Kurzporträt

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3 Reaktionen
Andreas

Dabei ist es so einfach geworden in Zeiten mit passwordsafes und der Verfügbarkeit auf Smartphones sichere Passwörter zu verwendet...

Steven Broschart

Es stellt sich aber dennoch die Frage, wie repräsentativ die Daten sind. Befragt wurde ja niemand - was natürlich auch völlig aussichtslos wäre ...

Lars

Text gelesen? Das HPI sagt, es habe die Pssswörter aus "30 Millionen Nutzerkonten ermittelt, die als .de-Domain registriert sind". Egal welche statischtischen Methoden ich darüber lege, liegt die Wahrscheinlichkeit bei über 90 Prozent dass die Reihenfolge stimmt.

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