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News

Bundesländer wollen Benzin- und Diesel-Autos ab 2030 verbieten

Deutsche Autobahn. (Foto: Modern-Nomads/Shutterstock)

Die deutschen Bundesländer wollen laut einem Medienbericht Neuzulassungen von Autos mit Verbrennungsmotor bis 2030 verbieten. Dazu ist offenbar eine Bundesrats-Initiative geplant.

Ab 2030 sollen nach dem Willen der deutschen Bundesländer keine neuen Benzin- und Diesel-Autos mehr zugelassen werden, berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Das gehe aus einem Beschluss hervor, den der Bundesrat in seiner jüngsten Sitzung gefasst hat und der sowohl von SPD- wie auch unionsregierten Bundesländern unterstützt werde.

In dem Beschluss werde die EU-Kommission aufgefordert, „die bisherigen Steuer- und Abgabenpraktiken der Mitgliedstaaten auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Förderung emissionsfreier Mobilität auszuwerten ..., damit spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie Pkw zugelassen werden“.

Tesla hat Daimler und BMW in den USA im Luxus-Segment hinter sich gelassen

Am vergangenen Dienstag hatte die Europäische Union dem kürzlich verhandelten Weltklimavertrag von Paris offiziell zugestimmt. Er soll Anfang November in Kraft treten. Es ist das weltweit erste verbindliche Abkommen zum Kampf gegen die menschengemachte Erderwärmung.

In dem Vertrag verpflichtet sich die Weltgemeinschaft, die Erderwärmung auf „deutlich unter zwei Grad“ Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Es ist allerdings noch nicht klar, mit welchen Maßnahmen genau die EU und die anderen Vertragsunterzeichner den vor allem durch Co2-Emissionen verursachten Treibhauseffekt eindämmen wollen.

Deutsche Hersteller hatten in den vergangenen Wochen zahlreiche neue Elektroautos angekündigt. US-Elektroauto-Pionier Tesla hat unterdessen die deutschen Hersteller BMW und Daimler im Luxus-Segment in wichtigen Märkten wie den USA und der Schweiz hinter sich gelassen.

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7 Reaktionen
Andy

Im allgemeinen halte ich diese Aktion für eine gute Sache. Hier wird die Autoindustrie mal endlich gezwungen mehr in dieser Richtung zu entwickeln. Auch wenn viele der Meinung sind wir hätten längst den Trend zu alternativen Antrieben verschlafen. Dazu kann ich nur sagen: Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss!

E-Autos werden schnell der Standard

Musk ganz alleine bewirkt das. Die Verhinderer können nix machen.

Es gab mal Statistiken über die beliebtesten Autos in Island und Norwegen. Island schwomm vor der Banking-Krise in Banking-Geld. Also wurden wohl SUVs oder was damals Schicky-Micky war gekauft.
Ähnliches für Norwegen wo jeder Quasi-Millionär ist, weil die auch Erdöl haben.

Die Geliebte, Kindermädchen, Frau usw. kaufen das Auto wo man beim Friseur aussteigt und welches sich (Katzen lässt man nachts oder morgens raus und die kümmern sich um sich selber) selber kümmern.
BMW im Dauer-Trailer von CNBC sagt, das man nie wieder Parkplätze suchen muss weil das Auto das macht, 10%-20% mehr Leistungs-Dichte in Berlin für Handwerker weil die Parkplatz-Suche völlig entfällt.

Und ob Infrastuktur existiert oder nicht, ist egal. Das interessiert die geliebte vom Diktator in der Korruptesten Land aller Zeiten oder die Geliebte von Bürgermeister Quimby bei Simpsons überhaupt nicht. Die Stadtverwaltung bleibt nix übrig als zu liefern, egal wer dort regiert. Leipzig ist schlau und will Laternen zu Loader-Stationen umbauen.
Supermärkte haben schnell auf NFC-Payment umgestellt. Die haben Geld. Die sollten E-Lade-Stationen aufbauen.

Die Länder-Aussage ist einfach ein klares Statement: Benziner sind vorbei.
Trabbis, Pager, Röhren-Monitore, Musik-CDs, Nokia-Handies usw. sind auch stark ausgestorben oder drastisch zurückgegangen.
Durch diese klare Aussage wäre die Benzinwirtschaft gezwungen, sich auf den Untergang vorzuvbereiten. Früher gabs Zillionen geknechtete Arbeits-Pferde. Dann kamen die Verbrennungs-Autos und Pferde waren nur noch Hobby (oder Wettrennen).
Die Autos sind im Schnitt 8 Jahre in Europa wohl alt. Also werden 12% pro Jahr ersetzt.
Wenn der Tesla kommt, werden 1-2 Benzin-Autos (dank Sharing) durch 1 Tesla ersetzt.
Also hat die Tankstelle jeden Monat 1% weniger (12% pro Jahr) Kunden. Die Rest-Kunden tanken genau so häufig, aber auch nur genau so viel.

Barrels am Öl-Markt werden billiger. Erdölstaaten gehen pleite und werden billige Beute/Neo-Kolonien für Genfood, Chrome6 und andere Fiesimatenten (Umbrella Corp. oder Spectre nur mal als Beispiele).

Barrels werden also Billiger. Aber weil die Fixkostenprogression sich durch 1% weniger Kunden pro Monat auf Fixkosten-PROGRESSION um-polt, wird Benzin TEURER um die Fixkosten zu decken. Die Mineralölsteuer freut sich wenn die in Prozenten und nicht in Cent pro Liter oder so berechnet wird.
Tanken wird also teurer. Gleichzeitig sind Benziner Überangebot am Gebrauchtmarkt. Wer wechselnde Wohngegengen (Überangebot, Unter-Angebot) erlebt hat, kennt das klar.
Alle Benziner werden wie Trabbis abverkauft.

Die Sparkassen ? Was ist mit den Auto_Krediten wenn die Autos nix mehr wert sind ?
Zahlen die Auto-Konzerne 10-20 Jahre keine Steuern mehr, weil die Leasing-Flotten schlagartig (=Sonder-Abschreibungen in Milliarden-Höhe) nix mehr wert sind ?
Was sagen die Sparkassen ? Die haben die KFZ-Briefe in den Schubladen welche sehr schnell nix mehr wert sein dürften.

Auf KFZ-Versicherungen wurde hier in einem anderen News-Text schon mal hingewiesen.

Durch Sharing und Millenials (Rentner geben auch Autos ab weil es keinen Zweck mehr macht, Millenials gehen zu Automaten, Alte Leute reden gerne an der Kasse und halten Schwätzchen) werden viel weniger Stückzahlen produziert als bisher. Hälfte der Stückzahlen bedeutet=nur noch halb so viele Auto-Jobs. Das versteht hier halt kaum wer... und keiner plant es ein. Diese Jobs sind AUF EWIG weg weil die Gesamt-Auto-zahl sinkt und aktuell eh viel durch Leasing die Stückzahlen oben gehalten werden. Man sollte also immer ansehen was BMW (familiengeführt) vs. die anderen Auto-Konzerne (oft wohl nur Boni-Manager-geführt) für Strategien fahren.
Marissa Meyer und Tim Cook beweisen ja, wie man ehemals erfolgreiche Unternehmen stagnieren lässt...

Im Prinzip weiss man durch die Vorgabe also, das diese Branchen dem Aussterben geweiht sind.
Bald will keiner mehr Benziner haben. Ausnahmen sind vielleicht Lang-Strecken.
Die Post hat dankenswerterweise auch E-Autos konstruiert !
Das Wertvolle an einem Kran sind nicht die 4 Räder sondern der Kran.
D.g. Umwandlung auf Elektro wird vielleicht sogar gern gesehen weil E-Motoren sehr hohe Drehmomenten auch schon bei kleinen Ampere haben wie jeder an der Elektro-Bohrmaschine fühlen kann wenn der Akku fast leer ist und nach ein paar Sekunden die Drehung endet aber die Kraft durchgängig stark ist. Der Akku ist dann das Gegengewicht und im Gegensatz zum AirBook/AirPad/iPhone/iPad/Supersportwagen-KOMPAKTEN Privat-PKW sind Gewerbe-Autos größer und haben mehr Volumen um dicke Mengen dicker Akkus unauffällig unterzubringen.
Auf Baustellen hat man ja auch oft Strom ! Man muss also nur zur Baustelle fahren und kann dort dann wieder laden oder per Strom betreiben und nie wieder zur Tankstelle fahren !
Da gibts also Vor- und Nachteile. Von Linde gibts glaube ich diese Gabelstapler. Sind die schon Elektro ? Sind im Supermarkt diese Schieber für die Euro-Paletten nicht auch schon Elektro ?

So eine Klare Ansage macht also den Konzernen nur glas-klar, das der Wind sich gedreht hat und der Abverkauf unwiderruflich beschlossen ist und die Finanzminister, Geldgeber, Sparkassen usw. das sogenannte Grounding (? bei Fluggesellschaften wenn die alle landen wegen Pleite heisst das glaube ich so) (wie damals bei der DDR!und den Trabbis und Nokia usw.) durchzuführen ist. Aber der Wirtschafts-Presse ist das wohl egal. Also darf die Gemeinschaft wieder (trivial vermeidbare) Rettungs-Zilliarden fliessen lassen... Wieso wurde die Abwrack-Prämie nicht längst zurückgezahlt ?

Was ist mit Kalifornien ? Die haben doch auch recht strenge Umweltregeln und irgendwelche Zielvorgaben. Das sollte man als Vergleich heranziehen.
Allerdings sind die verkappten Glühbirnen (wohl wegen Rentnern welche sich nicht umgewöhnen wollen) doch wieder zurück :-/ Die Presse hatte ja auch übersehen das man mit möblierten Wohnungen die Mietpreisbindung umgehen kann... Von daher wäre Kalifornien als Vergleich mal ganz interessant.

Feinstaub vs. Diesel hilft E-Autos vielleicht auch.
Oder die "rauchenden" Asiatischen Städte was wohl allerdings auch an Kohle-Öfen liegen dürfte.

Ihr solltet also mal Steuerberater fragen ,was sie ihren Gewerbekunden (alles ist Geleased aber die Firmen-Autos nicht notwendig) empfehlen weil ja (wie bei den Trabbis) der totale Wertverlust der Benziner und Kosten"explosion" bei Benzin (hingegen Kosten-Implosion bei Ersatz-Teilen) droht.

Tankstellen-Sterben habe ich schon vor 1-2 Jahren vorhergesagt.
Bei E10-Benzin gabs ja auch riesige Probleme weil die Wirtschaft es nicht gebacken kriegte.
Und Tesla ist das Original-Smartcar sogar (im Gegensatz zu Android und vermutlich vielen deutschen PKWs) mit UPDATES.
Deutsche Auto-Käufer von "Marken-Firmen" hingegen landen schon mal bei VOX Auto-Doktoren als Opfer der Vertrags-Werkstätten. Schaut Two and a half men die Folge mit Scott Bakula als Auto-Händler. Jeder Amerikaner weiss, was er von Auto-Händlern zu halten hat. Daher sind Direkt-Vertriebs-Firmen wie Amazon, APPLE und Tesla so beliebt. Hierarchien werden gerne aufgebaut, damit keiner Verantwortung hat.

Hoffentlich schafft Tesla schnell Stückzahlen. Dann sind die Benziner von selbst vorbei.
Was tun die Parteien ? Ist wohl nicht so wichtig, Ladestationen aufzubauen oder die Supermärkte dazu zu motivieren...

E-Autos werden schnell der Standard

Korrektur:
FALSCH: Fixkostenprogression sich in Fixkostenprogression umpolt
RICHTIG: bisherige Fixkosten-DEGRESSION pro zusätzlichem Kunden sich in Fixkosten-Progression (der pro Monat um 1% mehr fehlenden Kunden: 1%, 2%, 3%,4%, 5%,...) um-polt.

Zumu

Ich sage, dass die,"jetzige" Zukunft in der Wasserstofftechnik liegt. Es ist wie ein Benziner/Diesel, es können Flugzeuge und Schiffe benutzen, Häuser benutzen es wie jetzt mit Erdgas, Tankstellen gibt es schon und müssen nur umgebaut werden, die Öl- und Erdgaspipelines könnte man für den Transport benutzen usw.

Ja, Wasserstoff ist ein sehr kleines Atom und damit sehr flüchtig, mit Sauerstoff auch extrem explosionsfreudig.

Jedoch reichen die jetzigen Akkutechnologien dafür nicht aus. Ohne Supraleiter wird der Transport von Strom nicht effizient, wenn jetzt vermehrt Elektroautos aufgeladen werden sollen, dann geht der Verlust in die Höhe.

Ja, der Wirkungsgrad bei der Gewinnung von Wasserstoff ist nicht grqd sehr hoch, aber mit vermehrt erneuerbarer Energien, die hohen Schwankungen unterliegen, könnte man sehr gut die Überproduktion ausnutzen, dann spielt der Wirkungsgrad auch nicht mehr so eine Rolle.

Abgesehen von hocheffizienten Gaskraftwerken müssten andere Energiequellen her, denn besonders Abends, wenn jeder sein Auto aufladen möchte, scheint die Sonne nicht, also bleiben Wasser und Wind als große Produzenten übrig. Diese Lücke müsste mit mehr konservativen Kraftwerken, die wenig Gewinne erbringen, siehe Strombörse, oder durch Zukauf von Atomstrom aus Frankreich kompensiert werden, denn bis der Strom aus den Kraftwerken aus Norwegen kommt, vergeht eine große Zeit, wie der Baustopp von Stromtrassen super beweist.

Ich bin kein Vollblutnaturwissenschaftler, aber die Akkutechnologie, die ja auch noch entsorgt werden müssen, ergibt für mich in der jetzigen Zeit überhaupt keinen Sinn.

Wenn die Regierung mehr in die Forschung und Entwicklung von Wasserstofftechnologie einsetzen würde, könnte sie federführend werden.

Denn mit einem Verbot für Benziner/Diesel hätte die Automobillobby gewonnen, mit ihren überteuerten Fahrzeugen und die Akkulobby ebenfalls.

Es ist ein Wunschdenken, dass dadurch die Fahrzeuge günstiger werden, denn die Nachrfage wäre dann sehr groß und was passiert dann in der "freien" Wirtschaft?

Jetzt subventioniert ja derjenige mit wenig Einkommen das Elektroauto eines Besserverdieners Dank der Prämie, was ein Schwachsinn.

Arno Crypto Nymous

Das wird nicht nur vom sprudelnden Öl abhängen sondern auch von der Lobbyarbeit der Automobilindustrie abhängen. 15 Jahre Zeit für die Entwicklung eines bzw. mehrerer Elektroautos, die dann auch noch knapp 1000km Reichweite haben, wird an sich so schon nicht einfach und wenn man sich die Ladezeiten der heutigen Batterien bedenkt, dann wir das ganze noch schwieriger. Das Netz der (Schnell)Ladestationen müsste massiv ausgebaut werden und bei der Aktivität der Behörden zu dem Thema werden die wohl erst in 50 Jahren beschlossen werden. Dazu kommt, das die Strompreise dann massiv ansteigen werden und die Kaufpreise für Elektroautos ebenso.

Krasser Wunschtraum, den die Regierung da träumt, aber bevor nicht massiv positive Veränderungen in Sachen Baterie bzw. Acku, Ladestationen und Strompreise betrieben werden, wird DAS wohl nur ein Wunschtraum bleiben.

Holger

solange das Öl noch sprudelt wird das wohl nur beim Willen bleiben :-)

Klaus

Vom aktuellen 7er BMW wurden bis jetzt weltweit mehr Fahrzeuge als vom Tesla Model S verkauft.

Googelt selbst die Zahlen, schwirig dabei, werdet ihr merken. Tesla Verkaufszahlen gestalten sich wie Lotto Zahlen, da Tesla damit nicht richtig rausrückt und teilweise Schätzungen gemacht werden.

Ich bin bei weitem nicht gegen Fortschritt, ich mag Tesla aber auch die Realität.

Gut - in diesem Kontext hier, wird man Tesla wohl eher lieben. Was anderes dürfte aus Markensicht auch nicht in Frage kommen.

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