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Berlin: Mercedes-Benz montiert Antriebsmodule für Elektroautos

V.l.n.r.: Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars, René Reif, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werke Berlin und Hamburg und Michael Rahmel, Vorsitzender des Betriebsrates Mercedes-Benz Werk Berlin. (Foto: Mercedes-Benz)

Mercedes-Benz will in seinem Berliner Werk künftig Antriebsmodule für Elektroautos montieren. Damit gewinnt der Standort weiter an Bedeutung für die Mercedes-Mutter Daimler.

Anfang des nächsten Jahrzehnts sollen die Mitarbeiter damit beginnen, Antriebsmodule für Elektroautos in Berlin zu montieren, wie das Unternehmen am Dienstag ankündigte. „Wir sind stolz darauf, im Mercedes-Benz-Werk Berlin Teil der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz-Cars zu sein“, sagte René Reif, Standortleiter in Berlin und Hamburg.

Beide Werke sollen eng zusammenarbeiten. Der Daimler-Konzern hatte schon 2015 mit dem Betriebsrat vereinbart, Berlin zum Standort für Komponenten zu entwickeln, die den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids senken. Dafür sollten über mehrere Jahre 500 Millionen Euro investiert werden. Auch das globale Hauptquartier für neue, digitale Mobilitätsdienste von Daimler und BMW soll in Berlin entstehen.

Erstes Mercedes-EQ-Fahrzeug soll 2019 kommen

Mitte 2019 soll das erste Fahrzeug der Marke EQ auf den Markt kommen, ein rein batteriebetriebener Stadtgeländewagen (SUV). Er wird in Bremen gebaut, die Batterien kommen aus Kamenz bei Dresden. Erst später soll es neben Luxusautos auch Kompaktwagen geben, die weniger Strom verbrauchen.

Diese Elektroautos gibt es schon zu kaufen
Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

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Derzeit gibt es von Daimler nur Fahrzeuge der Marke Smart als reine Elektroversionen, nicht aber von Mercedes-Benz. Die Kollegen im Berliner Werk mit seinen insgesamt 2.500 Mitarbeitern sollen künftig 60 Bauteile zu Antriebsmodulen zusammensetzen. Betriebsratschef Michael Rahmel nannte die Ankündigung ein überzeugendes Signal. dpa

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