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Das Design-Startup Monoqi ist insolvent – zum zweiten Mal

Monoqi verkaufte Design-Möbel und Accessoires übers Netz. (Foto: Monoqi)

19 Millionen Euro sind in das Berliner Startup Monoqi geflossen. Jetzt muss die Firma Insolvenz anmelden – es ist nicht das erste Mal.

Das millionenschwer finanzierte Design-Startup Monoqi ist insolvent. Dies berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf informierte Personenkreise. Inzwischen bestätigt auch eine Bekanntmachung im Insolvenzregister das erneute Aus der Berliner Firma. Erneut deshalb, weil Monoqi bereits im vergangenen Februar vorübergehend zahlungsunfähig war.

Laut Gründerszene soll ein Investor damals wegen nicht erreichter Unternehmensziele statt der zugesagten 15 Millionen Euro nur sechs Millionen gezahlt haben. Nur durch eine Zwischenfinanzierung von drei Millionen Euro konnte die Insolvenz abgewendet werden. Seitdem ist es Monoqi offenbar nicht gelungen, das Unternehmen zurück auf Erfolgskurs zu bringen.

Monoqi wollte das Erbe von Fab.com antreten

Dabei waren die Ansprüche groß. 2012 gegründet, wollte Monoqi mit dem Verkauf von Design-Gegenständen wie Möbeln und Lampen zum US-Wettbewerber Fab.com aufschließen. Fab galt lange als Wunderkind der E-Commerce-Branche und war 2013 mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet. Kurz darauf rutschte die Firma jedoch in die Krise und schloss 2015 endgültig.

DIe Monoqi-Gründer Felix Schlegel und Simon Fabich. (Foto: Monoqi)

Die Monoqi-Gründer Felix Schlegel und Simon Fabich. (Foto: Monoqi)

Vom schnellen Niedergang des US-Vorbilds schien Monoqi zunächst zu profitieren. Investoren wie Kite Ventures, Conde Nast, Hasso Plattner Ventures und Atlantic Labs investierten 19,3 Millionen Euro in das Startup. Die Gewinnzone wurde jedoch nicht erreicht. Laut Manager Magazin hat Monoqi bis 2016 rund 26 Millionen Euro verbrannt.

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Ein Kommentar
Hab's habe
Hab's habe

So sehen die „Gründer“ auch aus.
Typische Nichts-Könner.

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