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Bernie Ecclestone will die Formel 1 elektrifizieren

Bernie Ecclestone (rechts) mit Niki Lauda. (Foto: dpa)

Vor wenigen Jahren gehörte er noch zu den Kritikern des Hybridantriebs. Inzwischen fordert Bernie Ecclestone einen grundlegenden Wandel in der Formel 1. Die Rennserie soll elektrisch werden.

Für Ex-Weltmeister Niki Lauda sind Rennen mit Elektroautos wie „Sex mit Socken“. Auch manche seiner Nachfolger wie etwa Sebastian Vettel würden große Motoren mit vielen Zylindern den aktuellen Hybridantrieben vorziehen. Nun hat Bernie Ecclestone, ehemals Boss der Formel 1, überraschend vorgeschlagen, die Königsklasse des Motorsports mit Elektromotoren auszustatten.

Ecclestone: Formel 1 soll elektrisch und zu einer „Super Formel E“ werden

Derzeit berät die Formel 1 über ein neues Motorenreglement, das 2021 in Kraft treten soll. Ecclestone hat einen Bruch mit Verbrennungsmotoren vorgeschlagen: Die Formel 1 solle elektrisch und damit zu einer „Super Formel E“ werden.

Kein Formel-1-Auto, sondern eines der neuen Formel-E-Renner. (Bild: ABB; Qualcomm)

„Können wir das nicht machen?“, zitiert die britische Tageszeitung The Guardian Ecclestone. Die Hersteller sollten wie bisher eigene Autos bauen – anders in der Formel E, wo die Teams nur den Antrieb selbst bauen dürfen.

„Das Einzige, was man vermissen würde, wäre der Lärm, und ich glaube nicht, dass die Leute nicht auf etwas kommen werden, um mehr oder weniger das alte F1-Geräusch zu erzeugen.“ Als die Fans sauer waren, dass die Formel-1-Boliden nach der Einführung der Hybridantriebe deutlich leiser wurden, hatte Ecclestone gefordert, die Fahrzeuge wieder lauter zu machen. Liberty Media müsse „Mumm haben, das heute umzusetzen“, sagte Ecclestone. „Ich denke, sie werden es tun müssen.“

(Bild: ABB; Qualcomm)

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Elektrifizierte Formel 1 eher unwahrscheinlich

Formel-E-Boss Alejandro Agag wird sich aber eher wenig Sorgen um die Zukunft seiner Rennserie machen müssen: Dass Liberty Media auf den ehemaligen Formel-1-Besitzer hört, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Ecclestone hatte seine Anteile am Vermarkter Formula-One-Group Ende 2016 an das US-Medienunternehmen Liberty Media verkauft. Die neuen Eigner setzten den Briten nach dessen Aussage als Formel-1-Chef ab.

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