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Bessere Performance: Mozilla will Firefox-Bugs mit Machine Learning finden

(Foto: Khoroshunova Olga / Shutterstock)

Mozilla will Fehler im Code mithilfe von Machine Learning finden und damit auch die Performance von Firefox verbessern. Dafür kommt ein Tool von Ubisoft zum Einsatz. 

Millionen von Codezeilen in JavaScript, C+ + oder Rust und durchschnittlich 8.000 Änderungen pro Version, die Firefox aber nicht zum Verhängnis werden sollen, egal, ob Bug oder Performance. Daher arbeitet Mozilla jetzt mit einem von Ubisoft entwickelten Tool zur Code-Kontrolle namens Clever-Commit.

Clever-Commit greift auf Versionskontrolle und Bugtracker zu

Der Programmierassistent nutzt neben dem Code aus einem Versionskontrollsystem auch die Daten eines Bugtrackers. Mithilfe von Machine Learning soll Clever-Commit Mozilla-Entwickler unterstützen. Dafür wird zuerst eine Wahrscheinlichkeit errechnet, nach der eine Code-Änderung Fehler enthält. Für jeden Fehler wird eine individuelle Signatur erstellt, über die das System einen gleichen Fehler in Zukunft direkt erkennt und Alarm schlagen kann. Ebenso gibt Clever-Commit häufig gemachte Fehler an.

Clever-Commit soll Mozilla dabei helfen, die vielen verschiedenen Firefox-Komponenten in den unterschiedlichen Programmiersprachen fehlerfreier zu entwickeln. Clever-Commit könnte es ermöglichen, drei bis vier von fünf Bugs frühzeitig zu erkennen, schreibt Mozilla. Das soll auch Entwicklern eine deutliche Zeitersparnis bringen. Künftig soll der Assistent in verschiedenen Phasen der Entwicklung eingesetzt werden. Vom Schreiben übers Testen zum Release. Gestartet wird erstmal in der Code-Review-Phase.

Mozilla will den Dienst allerdings nicht nur nutzen, sondern auch in Zusammenarbeit mit Ubisoft Clever-Commit verbessern, damit auch andere von Mozillas Einsatz profitieren.

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