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Beteiligung am Bau von Gigafactory: Thyssenkrupp spricht mit Tesla

Thyssenkrupp verhandelt mit Tesla derzeit über eine Beteiligung am Bau der Gigafactory nahe Berlin. (Foto: Shutterstock)

Im kommenden Jahr soll der Bau der Gigafactory 4 von Tesla in Grünheide bei Berlin beginnen. Daran partizipieren will auch der Industriekonzern Thyssenkrupp.


2020 soll der Bau der neuen Gigafactory von Tesla in Grünheide, südöstlich von Berlin, beginnen. Nun wurde bekannt: Auch der Industriekonzern Thyssenkrupp will an dem Bauprojekt mitwirken.

Industrieriese braucht neue Kunden

Wie das Handelsblatt berichtet, sagte Thyssenkrupp-Vorstandmitglied Klaus Keysberg beim Handelsblatt-Industriegipfel auf Nachfrage, dass man sich in Gesprächen über die Durchführung von bestimmten Dienstleistungen befinde. Das hat einen einfachen Grund: Laut Handelsblatt hat der Konzern im vergangenen Jahr einen Verlust von 260 Millionen Euro gemacht – nicht zuletzt wegen des Einbruchs im Stahlgeschäft und der Zurückhaltung in Sachen Investitionen in der Autoindustrie. Zudem sei Thyssenkrupp gleich auf mehreren Ebenen vom Abschwung betroffen: in der erwähnten Stahlbranche, dem Zuliefergeschäft und dem Anlagenbau, der unter anderem Anlagen für die Fahrzeugproduktion fertige.

Lohnenswertes Projekt

Eine Beteiligung am Bau der Gigafactory könnte lukrativ sein, schließlich gab Tesla, wie das Handelsblatt berichtet, für den Bau seines Standorts in Shanghai über zwei Milliarden US-Dollar aus.

Anvisierter Baubeginn der Fabrik soll im Frühjahr 2020 sein, ab 2021 sollen 100.000 Fahrzeuge pro Jahr produziert werden.

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