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Sponsored Post Was ist das?

Die richtige Bewerberkommunikation: Der Ton macht die Musik

(Foto: Prescreen)

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Im Kampf um die besten Mitarbeiter müssen Unternehmen mit der Zeit gehen, um attraktiv zu sein – auch und gerade in der Bewerberkommunikation. Hier erfahrt ihr, worauf ihr dabei achten müsst.

In der HR-Branche weht ein scharfer Wind: Die Schlagwörter „Digitalisierung“ und „Fachkräftemangel“ sorgen für einen immer härteren Kampf um Mitarbeiter und junge Talente. Dadurch steigt auch der Stellenwert der Bewerberkommunikation. Sie ist ein häufig unterschätztes Instrument, um qualifizierte Bewerber vom eigenen Unternehmen als Arbeitgeber zu überzeugen. Das Motto: Der Kandidat ist Kunde – und der ist ja bekanntlich König.

Die Bewerberkommunikation beginnt noch vor dem ersten Kontakt per E-Mail oder Telefon. Sie erstreckt sich über den gesamten Recruiting-Prozess: von der ersten Wahrnehmung eines Stelleninserats durch einen interessierten Bewerber bis hin zum Onboarding eines neu gewonnenen Mitarbeiters. Konkret haben also alle Touchpoints zwischen Bewerber und Unternehmen einen Einfluss auf die Bewerberkommunikation. Der größte Unterschied zwischen diesen Berührungspunkten liegt darin, inwiefern sie vom Unternehmen direkt beeinflussbar sind.

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Direkt beeinflussbare Komponenten

Viele Komponenten der Bewerberkommunikation kann das Unternehmen nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Der Betrieb hat jeweils selbst in der Hand, wie viel Budget und Zeit in die einzelnen Bereiche fließen sollen und welche Inhalte in diesem Rahmen zu finden sind. Typische Stellschrauben sind hier:

  • Karriereseite auf der Unternehmenswebsite
  • Stellenanzeigen
  • Social-Media-Profile
  • E-Mail-Kommunikation
  • persönliche Kommunikation (Recruiter, Unternehmen, Mitarbeiter)

Die eigene Karriereseite ist einer der wichtigsten Kanäle, um sich als guter Arbeitgeber zu positionieren. Hier hat das Unternehmen freie Hand, was die visuelle Aufmachung sowie die textlichen Inhalte betrifft. Obendrein ist es eine der kostengünstigsten Möglichkeiten, die eigene Arbeitgebermarke zu definieren und sie in den Köpfen der Bewerber mit Leben zu füllen. In diesem kostenlosen Whitepaper erfahrt ihr, wie die perfekte Karriereseite aussieht und was es im Rahmen der Bewerberkommunikation noch alles zu beachten gilt.

Indirekt beeinflussbare Sphären

Für die indirekt beeinflussbaren Teilbereiche gilt – vereinfacht ausgedrückt – folgende Regel: Je besser die Bewerberkommunikation, desto besser auch die Candidate Experience. Und je besser die Candidate Experience, desto besser das Arbeitgeberimage und die Bewertungen ehemaliger Bewerber im Netz, die wiederum die Wahrnehmung der Arbeitgebermarke prägen.

  • Arbeitgeber-Image und Markenwahrnehmung
  • Candidate Experience
  • Social Media (Kommentare etc.)
  • Arbeitgeber-Bewertungsplattformen

Eine Top-Bewerberkommunikation bedeutet eine Top-Arbeitgebermarke

Die Arbeitgebermarke definiert den Wert des Arbeitgebers am Arbeitsmarkt. Bietet euer Unternehmen seinen Mitarbeitern bestimmte Benefits wie flexible Arbeitszeiten, Boni, Aufstiegschancen, eine Kantine oder andere Annehmlichkeiten wie beispielsweise eine Ruhezone oder täglich frisches Obst? Ideal, denn diese Dinge heben euch von anderen Unternehmen als Arbeitgeber ab! Kommuniziert also auf allen verfügbaren Kanälen, was genau euch zum Arbeitgeber der Herzen macht.

Bewertungsplattformen wie zum Beispiel kununu.com können den Aufbau einer positiven Arbeitgebermarke unterstützen. (Ex-)Mitarbeiter können auf dieser Website ihren (Ex-)Arbeitgeber anonym bewerten. Eine Bitkom-Studie aus dem Jahr 2014 ergab, dass drei von zehn Internetnutzern in Deutschland Arbeitgeberbewertungen sowie Meinungen über den entsprechenden Recruiting-Prozess lesen und sich mehr als zwei Drittel durch jene Rezensionen beeinflussen lassen – Tendenz steigend. Nur ein weiterer Grund also, sich um eine positive Candidate Experience zu bemühen.

Social Media: Hiring-Booster oder Arbeitgeber-Fettnäpfchen?

(Foto: Prescreen)

Soziale Netzwerke sind allgegenwärtig. So gut wie jeder potenzielle Bewerber ist zumindest passiver Nutzer von Facebook, Instagram und Co. Da auch passivere Nutzer alle möglichen Inhalte abrufen können, ist es wichtig, das Web im Hinblick auf euer Unternehmen im Auge zu behalten: Ihr solltet relevante Online-Aktivitäten monitoren und bei schlechter Stimmung so früh wie möglich in die Diskussion einschreiten, um Schlimmeres rechtzeitig abzuwenden. Damit es gar nicht so weit kommt, sollte der Recruiting-Prozess eures Unternehmens keinerlei Spielraum für Negativität offen lassen. Abhilfe kann dabei eine automatisierte Bewerberkommunikation schaffen – zum Beispiel durch Nachrichten-Timing oder Chatbots.

Automatisches Nachrichten-Timing bewahrt euch davor, den Versand wichtiger Mails wie Empfangsbestätigungen, Absageschreiben oder Zusagen zu vergessen. Den Zeitpunkt für eine automatisch versendete Mail solltet ihr immer mit Bedacht wählen. Eine gute halbe Stunde ist beispielsweise für eine einfache Empfangsbestätigung ideal. Der Vorteil an dieser kleinen Wartezeit: Die Empfänger haben dadurch das Gefühl, eine persönliche Antwort erhalten zu haben.

Der Einsatz von Chatbots kann die Effizienz im Recruiting ebenfalls maßgeblich steigern. Im Gegensatz zu menschlichen Recruitern ist er rund um die Uhr erreichbar und kann tausende Anfragen zeitgleich bearbeiten – der Bewerber bekommt also bei jeder Anfrage eine sofortige Rückmeldung. Die Funktionsweise der Chatbots ist heute noch recht simpel, für die bloße Informationsweitergabe im Rahmen der Bewerberkommunikation jedoch meist vollkommen ausreichend.

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