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Datenbank auf Blockchain-Basis: Das steckt hinter BigchainDB

BigchainDB. (Screenshot: bigchaindb.com)

Ein Berliner hat mit BigchainDB eine skalierbare Datenbank entwickelt, die auf der Blockchain-Technologie basiert. Wir verraten euch, welchen Vorteil sich die Macher davon versprechen.

Blockchain als Grundlage für eine Datenbank: Das steckt hinter BigchainDB

Über die Blockchain wurde in letzter Zeit viel geredet. Die Technologie ist ein wesentlicher Bestandteil der Digitalwährung Bitcoin. Im Blockchain werden alle Bitcoin-Transaktionen verzeichnet, was einen sicheren Handel mit der Kryptowährung erst möglich macht. Das Berliner Startup Ascribe hat jetzt auf Basis der Blockchain-Technologie eine Datenbank namens BigchainDB entwickelt.

Für BigchainDB hat Ascribe die Open-Source-Datenbank RethinkDB mit Blockchain-Charakteristiken versehen. Ein sinnvolles Einsatzgebiet wäre immer dann gegeben, wenn digitale Vorgänge offengelegt werden müssen. Über BigchainDB könnten Firmen beispielsweise nachweisen, wann was übertragen wurde.

BigchainDB soll die Vorteile des verteilter Datenbanken mit der Blockchain-Technologie verknüpfen. (Screenshot: bigchaindb.com)

BigchainDB soll die Vorteile des verteilter Datenbanken mit der Blockchain-Technologie verknüpfen. (Screenshot: bigchaindb.com)

BigchainDB: Eine Million Schreibvorgänge pro Sekunde

Laut Ascribe ermöglicht BigchainDB eine Million Schreibvorgänge pro Sekunde. Die Software soll außerdem gut skalieren und sich für verschiedene Einsatzgebiete anpassen lassen. Wer sich für BigchainDB interessiert, sollte sich dieses Whitepaper über die zugrundeliegende Technologie durchlesen.

Ascribe ist eines von hunderten Startups, das Technologien auf Basis des Blockchains arbeitet. Vor allem im Finanzwesen besteht ein großes Interesse an der Technologie, da sich mit ihr alle möglichen Transaktionen sicher und zugleich nachvollziehbar damit speichern ließen.

In diesem Zusammenhang solltet ihr unbedingt einen Blick auf unseren Artikel „Die Technologie hinter Bitcoins: Wie Blockchain das Internet für immer verändern könnte“ werfen.

via news.ycombinator.com

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3 Kommentare
Thomas D.

Mal aus Interesse nachgefragt: Werden bei den Bitcoins wirklich ALLE Transaktionen bis zur Stunde 0 zurückverfolgt und gespeichert? Das müsste doch irgendwann sämtliche Skalen sprengen.

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Ribert
Ribert

>Werden bei den Bitcoins wirklich ALLE Transaktionen bis zur Stunde 0 zurückverfolgt und gespeichert?
Ja, darum ist die Blockchain auch zig GB groß. Und genau deshalb gibt es innerhalb der Bitcoin-Community auch so einen riesen Zoff, wie mit dem kommenden Problem weiter verfahren wird.
Es gibt Desktop-Clienten, z.B. MultiBit, die nur noch einen Teil der Blockchain herunterladen um so die Last zu senken – natürlich auf Kosten der Sicherheit.

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Peter Habla
Peter Habla

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