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Wer die Welt besser verstehen will, sollte diese 2 Bücher lesen – sagt Bill Gates

Bill Gates. (Screenshot: gatesnotes.com)

Ein positiverer Blick auf die Welt könnte einen großen Einfluss auf unsere Grundhaltung haben. Bill Gates empfiehlt zwei Bücher, die zeigen wollen, dass unsere Erde zu einem immer besseren Ort wird.

Wer ein Blick auf die Nachrichtenlage wirft, bekommt schnell ein ungutes Gefühl. Klimawandel, Krieg, Flucht, Rassismus und Autokratie, wohin das Auge blickt. Die Welt ist schlecht, könnte der aufmerksame Medienkonsument dieser Tage denken. Doch ist sie das wirklich? Steht die Gesellschaft vor dem Abgrund? Oder beeinflusst die – sich oftmals nur auf negative Schlagzeilen stürzende – Medienwelt unseren Blick auf das große Ganze? Glaubt man Bill Gates, dann trifft eher Letzteres zu. In einem Reddit-AMA (Ask me anything) plädiert er für einen Blick über den Tellerrand. Er empfiehlt zwei Bücher, die wir 2018 unbedingt lesen sollten, um zu verstehen, dass die Welt zu einem immer besseren Ort wird.

„Die Welt wird im Großen und Ganzen immer besser!“

Dazu zählt „Factfulness“ das am 3. April 2018 erscheint. Die deutsche Ausgabe wird am 6. April veröffentlicht. Die Autoren Hans, Ola und Anna Rosling gehen darin den zehn Instinkten nach, die uns denken lassen, die Welt sei in einem schlechteren Zustand, als sie es tatsächlich ist. Der Microsoft-Gründer nannte das Buch eine „unverzichtbare Anleitung, um klar über die Welt zu denken“. Das zweite Buch, „Enlightenment Now“ von Steven Pinker, das bereits im Februar 2018 erschienen ist, arbeitet sich an einer ähnlichen These ab und stellt zur Debatte, dass das Leben insgesamt besser wird. Letzteres Buch hat Bill Gates auf seinem Blog sogar zum bestem Buch gekürt, das er in den vergangenen zehn Jahren gelesen habe.

Die These der aufblühenden Gesellschaften vertritt Bill Gates bereits seit langer Zeit. In einem Gastbeitrag für „Time“ erklärte er kürzlich, dass „die Welt im Großen und Ganzen besser wird“, und brachte den Rückgang weltweiter Armut und die steigende Bildung beispielhaft an. Gates gibt immer wieder in Medienberichten zu verstehen, dass wir uns als Gesellschaft unseren Optimismus nicht nehmen lassen dürfen. Und dass eine positive Grundhaltung zu mehr Freiheit und erfolgreicheren Lebensmodellen führen würde. Wer die Welt also besser verstehen oder sie zumindest einmal mit den Augen des Microsoft-Gründers betrachten will, könnte in den Bücherempfehlungen entsprechende Anhaltspunkte finden.

Übrigens, auch dieser Beitrag könnte dich interessieren: Was ihr am Abend macht, entscheidet über euren Erfolg – eine Stunde reicht

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3 Reaktionen
danstew23

Liebes t3n-Team,
Nennt mich gerne altmodisch, und ich weiß, alles soll neu, stylisch, schnell sein - aber bei der Überschrift mit "sollte diese 2 Bücher" läuft es mir kalt den Rücken runter.
Wirklich? "zwei" ist wäre zu lang gewesen? Spart es wirklich so viel Zeit, wirkt es wirklich moderner, Zahlen bis zwölf nicht mehr auszuschreiben?

Und ich glaube schon, dass diejenigen, die aufgrund der Empfehlung wirklich besagte zwei Bücher lesen, kein Problem damit haben, das Wort "zwei" in einer Überschrift zu lesen.
Und sofern die Redaktion in Zukunft überall nur noch Zahlen als Ziffern schreibt, warum dann die Empfehlung des Artikels "Was ihr am Abend macht, entscheidet über euren Erfolg – eine Stunde reicht"... warum nicht gleich "Was ihr am Abend macht, entscheidet über euren Erfolg – 1 Stunde reicht".

Wie gesagt, sorry, falls ich mich an so einem kleinen Punkt aufhänge, und es gibt sicher Situationen, wo die Ziffern weniger stören oder angebrachter wirken, aber die Schreibweise sprang mich einfach an.
Danke für Eure Zeit!

Antworten
Andreas Weck

Hallo Danstew23, danke für deinen Kommentar. Ich nehme das Feedback mit in die Redaktionskonferenz. Zahlen in Headlines schreiben wir eigentlich immer als Zahl (1, 2, 3, 4, 5) aus – auch wenn sie unter 12 sind. Im Text dann nicht mehr. Der Grund findet sich jedoch weniger in der Zeit, sondern mehr darin, das Zahlen als Zahlen und nicht als Wort eindringlicher beim Lesen von Überschriften sind. Sie lassen sich leichter scannen. Zudem garantiert die Schreibweise kürzere Headlines und man verringert das Problem, dass sie auf unterschiedlichen Plattformen abgetrennt erscheinen. Die Länge einer Headline auf t3n, in Facebook, in Google oder in einem anderen Aggregationsdienst sind nicht gleich. Da kann eine "6" schon einen Unterschied zu "sechs" ausmachen. Immerhin um fünf Zeichen kürzer.

Grüße, Andreas

Antworten
danstew23

Hallo Herr Weck,

Ich danke Ihnen für die Antwort und Erläuterung. ich habe mir schon gedacht, dass es um Headline-Längen usw. geht, und verstehe natürlich den Sinn dabei. Ich denke, ich sollte mich einfach daran gewöhnen, so schwer es auch manchmal fallen mag. =)
Danke für Ihre Erläuterung und einen schönen Tag!

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