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Bill Gates spricht sich gegen Zerschlagung von Facebook und Co. aus

Bill Gates. (Foto: dpa)

Microsoft-Gründer und Tech-Milliardär Bill Gates hat sich gegen die Zerschlagung von Konzernen wie Facebook, Google oder Amazon ausgesprochen. Das sei keine Lösung, so Gates.

Eine Reihe von Politikern wie die US-Senatorin Elizabeth Warren sowie Branchengrößen wie der Facebook-Mitgründer Chris Hughes haben in den vergangenen Monaten die Zerschlagung der großen Tech-Konzerne gefordert. Firmen wie Google, Facebook oder Amazon seien zu groß und zu mächtig geworden, heißt es zur Begründung. Microsoft-Gründer Bill Gates hat sich gegenüber Bloomberg jetzt aber gegen eine Zerschlagung ausgesprochen. Das sei „keine Lösung“, so der Tech-Milliardär.

Ermittlungen gegen Google, Facebook und Amazon

Gates’ Konzern Microsoft hatte Ende der 1990er-Jahre wegen der engen Verknüpfung des Browsers Internet Explorer mit dem Betriebssystem Windows selbst im Visier der US-Behörden gestanden. Microsoft war allerdings nicht zerschlagen worden. Jetzt stehen weitere große US-amerikanischen Tech-Konzerne unter Beschuss der Behörden. So hat das US-Justizministerium Ermittlungen gegen Onlineplattformen wie Google, Facebook und Amazon aufgenommen. Geprüft wird, ob die Konzerne den Wettbewerb behindert und Innovationen gebremst hätten.

Das sieht Gates offenbar nicht so. Dem Microsoft-Gründer zufolge würden sich Google, Amazon und die anderen großen Tech-Konzerne legal verhalten. „Sie machen viele innovative Dinge“, so Gates gegenüber Bloomberg. Wer das Verhalten der Konzern unterbinden wolle, müsse dieses Verhalten verbieten. Was bringe es, fragt Gates, einen Konzern in zwei zu teilen? Dann würden zwei Leute „schlimme Dinge machen“.

Microsoft weniger im Behördenvisier

In den aktuellen Untersuchungen scheint Microsoft übrigens keine große Rolle zu spielen. Deshalb und wegen der großen Hoffnungen der Investoren auf blühende Geschäfte des Softwarekonzerns im Cloud-Bereich ist die Microsoft-Aktie in den vergangenen Wochen kräftig gestiegen. Microsoft ist derzeit vor Apple, Amazon und Google-Mutter Alphabet das wertvollste Unternehmen an der Börse.

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2 Kommentare
Remo
Remo

Microsoft ist derzeit vor Apple, Microsoft und Google-Mutter Alphabet das wertvollste Unternehmen an der Börse.

Sie sind sich also selbst voraus.

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Jörn Brien

Schon geändert, danke für den Hinweis.

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