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Bitcoin: Auf tiefstem Stand seit mehr als einem Jahr

Wie dieser Burgerladen in Berlin will jetzt auch die Finanzbehörde von Ohio die Kryptowährung Bitcoin akzeptieren. (Foto: dpa)

Die Digitalwährung Bitcoin steht stark unter Druck. Am späten Mittwochabend gab die bekannteste Kryptoanlage innerhalb weniger Minuten massiv nach und fiel auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr.

Im Tagesverlauf betrugen die Verluste am Mittwoch bis zu 15 Prozent. Auf der bekannten Plattform Bitstamp ging es bis auf 5.324 US-Dollar bergab. Das war der tiefste Stand seit Oktober 2017.

Am Donnerstag erholte sich der Bitcoin nur geringfügig von seinen heftigen Verlusten und stand am Vormittag bei 5.525 Dollar. Auch andere Kryptowährungen wie Ether, Litecoin oder XRP standen unter erheblichem Druck. Der Gesamtwert aller rund 2.000 Digitalanlagen ist nach Berechnungen der Internetseite Coinmarketcap seit Mittwochabend um etwa 25 Milliarden auf rund 185 Milliarden Dollar gefallen.

Hard Fork von Bitcoin Cash sorgt für Druck

Fachleute nannten verschiedene Gründe für den Kurseinbruch. Einer davon bezog sich auf die am Donnerstag anstehende Auftrennung der mit dem Bitcoin verwandten Kryptowährung Bitcoin Cash. Derartige Aufpaltungen (Hard Fork) sind nicht neu und kommen hin und wieder vor. Bitcoin Cash ist selbst aus einer solchen Aufspaltung hervorgegangen.

Als ein Argument für die Bitcoin-Verluste wurde am Markt genannt, dass einige Anleger Bitcoin verkauft hätten, um sich für Käufe der neu entstehenden Bitcoin-Cash-Variante zu wappnen. Hintergrund sei die Erwartung, dass die neue Bitcoin-Cash-Variante künftig an Wert gewinnen könne. dpa

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