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Bitcoin-Betrug: US-Finanzbehörde reicht Klage gegen Fondsbetreiber ein

Vertuschungsversuch mit angeblichem Hack: Fondsbetreiber wegen Bitcoin-Betrug angeklagt (Foto: Shutterstock-Lightboxx)

Statt Hochfrequenzhandel und satte Gewinne, soll es niedrige Frequenzen und Verluste gegeben haben. Ein Fondsbetreiber muss sich jetzt vor einem US-Gericht verantworten.

Bitcoin lockt mit traumhaften Erträgen. Nicht nur Privatkunden auch Fondsbetreiber wittern Chancen – vor allem im Hochfrequenzhandel. Auch der Algorithmus der US-Firma Gelfman Blueprint Inc. (GBI) stellte bis zu zwei Prozent Rendite pro Woche in Aussicht. Anleger sahen zunächst Gewinne auf ihren Konten, doch tatsächlich dürfte der Handel eher verlustbringend und mit geringer Frequenz durchgeführt worden sein. Die US-Finanzbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) vermutet ein Schneeballsystem und hat Klage eingereicht.

Die CFTC bezichtigt die GBI und deren Chef Nicholas Gelman sich an den Einzahlungen von Investoren bereichert zu haben. Der Fonds sei von Anfang 2014 bis Anfang 2016 so gelaufen. Binnen dieser Zeit haben 80 Anleger in Summe mehr als 600.000 US-Dollar eingezahlt. Statt Hochfrequenzhandel soll die GBI im Jahr 2015 nur an insgesamt 17 Tagen überhaupt Bitcoins gehandelt haben und das sogar mit großem Verlust. Den Anlegern seien jedoch Gewinne vorgegaukelt worden. Sobald ein Anleger eine Auszahlung anforderte, sei er aus den Einzahlungen anderer Kunden ausgezahlt worden.

Bitcoin-Betrug: Vertuschungsversuch mit angeblichem Hack

Für die CFTC sei das ein Schneeballsystem. Bereits im August 2015 sei der Behörde zufolge die Kasse leer gewesen, heißt es in der Klageschrift. Um die Verluste zu erklären, habe Nicholas Gelfman im Oktober 2015 dann einen Hack erfunden, bei dem alle Bitcoins gestohlen worden sein sollten. Diese Geschichte habe der Vertuschung gedient, glauben die Kläger. Der GBI-Chef habe später immerhin die Veruntreuung von mindestens 25.000 Dollar zugegeben. In der zivilrechtlichen Klage geht es vor allem die Feststellungen, dass die Beklagten illegal gehandelt haben und alle Einzahlungen samt Zinsen rückerstatten müssen.

Das Verfahren wird vor dem US-Bundesbezirksgericht für Süd-New-York unter dem Az. 1:17-cv-07181 geführt und heißt CFTC v. Gelfman Blueprint and Nicholas Gelfman. Am Freitag hat das Gericht die Beklagten zur Reaktion auf die Klage aufgefordert.

Übrigens, nach einer eindringlichen Warnung von JP-Morgan-Chef Jamie Dimon ist der Bitcoin vor einigen Tagen auf den tiefsten Stand seit drei Wochen gefallen. Dimon hält den Markt für die Kryptowährung für begrenzt. Lies auch: JP-Morgan-Chef nennt Bitcoin „Betrug“ – Kryptowährung rutscht auf tiefsten Stand seit drei Wochen

via www.heise.de

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Ein Kommentar
David

Das passiert eben wenn man den Kopf ausschaltet und sich von der Gier leiten lässt. Das die ganzen xy% pro Tag Trading Programme alle Bauernfängerei sind ist nicht nur logisch sondern auch rechnerisch nachweisbar. Aber genau das fehlt es ja schon. Um in BItcoin zu investieren sollte man zumindest ein wenig lesen und verstehen.http://bitcoin-generator.de/investieren-bitcoin-ethereum-kryptowaehrungen-strategie

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