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Bitcoin-Börse Mt. Gox: Ex-Chef verschenkt nach Pleite eine Milliarde Dollar

Mt. Gox. (Foto: 360b/Shutterstock)

Der Ex-Chef der Bitcoin-Börse Mt. Gox Mark Karpeles will nach deren Pleite auf eine Milliarde US-Dollar verzichten, die nach der Bezahlung aller Gläubiger übrig bleiben würde.

Anfang 2014 hatte die Kryptobörse Mt. Gox Insolvenz angemeldet, nachdem Frage-Antwort-Runde auf Reddit zu Wort gemeldet.

Ex-Chef von Mt. Gox: „Ich will diese Milliarde Dollar nicht“

Darin erklärte der 32-Jährige, dass er auf die ihm zustehenden 160.000 Bitcoins verzichten wolle, und er hoffe, dass McCaleb das genauso handhaben werde, wie n-tv.de berichtet. „Ich will diese Milliarde Dollar nicht“, schrieb Karpeles auf Reddit. Dass er das Geld bekommen könnte, sei ein Irrtum. Es sei geschmacklos, wenn er und McCaleb so davonkämen. Karpeless fühle sich dafür verantwortlich, dass das nicht passiere. Überhaupt tue ihm die Pleite Leid und er wolle das Ganze wieder gutmachen.

Neben vielen Antworten auf Fragen zu Mt. Gox und der Pleite erklärte Karpeles via Reddit auch, dass er jetzt kein Verfechter digitaler Währungen wie Bitcoin mehr sei. Laut Karpeles werde die Blockchain-Technologie bleiben, aber Bitcoin könnte Probleme haben, Schritt zu halten. Auch Ethereum sei seiner Meinung nach nicht erprobt genug für einen realen Einsatz. Allerdings, so Karpeles, könne er sich irren. Das habe er in der Vergangenheit schon bei vielen Dingen getan habe.

Ex-Chef von Mt. Gox stellte sich auf Reddit den Fragen der Nutzer. (Screenshot: Reddit.com)

Künftig will Karpeles gern wieder als Entwickler arbeiten, allerdings nicht für ein Krypto-Startup. Inwieweit das schnell möglich ist, hängt von dem Urteil in Japan ab. Karpeles drohen bis zu fünf Jahre Haft. Der ehemalige Mt.-Gox-Chef hat aber zu den Vorwürfen, er habe Geld für den persönlichen Gebrauch gestohlen und falsche Einzahlungen auf das Firmenkonto getätigt, auf nicht schuldig plädiert.

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