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Bitcoin-Kurs überfliegt 8.000-Dollar-Marke – Ist Angela Merkel schuld?

(Foto: Shutterstock)

Bitcoin hat am Montag die Marke von 8.000 US-Dollar weit hinter sich gelassen und steuert jetzt auf die 10.000 zu. Ein möglicher Grund für den jüngsten Kurssprung: Angela Merkel.

Neues Allzeithoch: Bitcoin überspringt 8.000-Dollar-Marke deutlich

Am Montag hat die führende Kryptowährung Bitcoin ein neues Allzeithoch erreicht. Bis zu 8.268,20 US-Dollar war ein Bitcoin an der Börse Bitstamp wert. Ein selbst für Beobachter überraschender Kurssprung, nachdem der Kurs noch vor Wochenfrist auf bis zu 5.600 US-Dollar gefallen war. Die Sorgen um das abgesagte Segwit2X-Update scheinen angesichts der gescheiterten Sondierungsgespräche der Jamaika-Koalition in den Hintergrund getreten zu sein, urteilen einige Marktexperten.

Bitcoin-Kurs steigt weit über 8.000 US-Dollar. (Screenshot: Bitstamp/t3n.de)

Ausgerechnet die – derzeit kommissarische – deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte also ein weiteres Zünglein an der Waage sein, wenn es darum geht, ob der Bitcoin-Kurs weiter steigt oder (wieder) einbricht. Auf sie kommt es jetzt an, wenn eine stabile Regierung zustandekommen soll. Politische Unsicherheit treibt der Kryptowährung neue Investoren zu. Ebenfalls fördernd für die Kurssteigerung könnte die Aussicht auf einen Bitcoin-Handel an der Börse CME sein.

Morgan-Stanley-CEO: Bitcoin „per Definition spekulativ“

Nach Ansicht des Morgan-Stanley-CEO James Gorman, könnte die Kryptowährung aber noch deutlich wertvoller werden – oder auch nicht. Gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC erklärte der Bankenchef Bitcoin zu einer rein spekulativen Währung. „Etwas, das in einem Jahr um 700 Prozent anstiegt, ist per Definition spekulativ“, so Gorman.

James Gorman: Laut dem Stanley-Morgan-Chef könnte es mit Bitcoin noch steil nach oben gehen – oder eben auch nicht. (Foto: Stanley Morgan)

Nach seiner Einschätzung ist es nicht auszuschließen, dass sich der Wert von Bitcoin im kommenden Jahr erneut um 700 Prozent erhöhen könnte. Genauso gut, so der 59-Jährige, könnte sich der Kurs aber auch in die andere Richtung entwickeln. „Jeder, der glaubt, er würde ein stabiles Investment kaufen, betrügt sich selbst“, erklärte der Bankenchef, der die Kryptowährung grundsätzlich für überbewertet hält. Zumal sich Gorman nicht einmal sicher ist, ob diese neue Form der Werteaufbewahrung überhaupt benötigt wird.

Morgan-Stanley-CEO: Interesse an Bitcoin wird nicht über Nacht verschwinden

Trotz seiner kritischen Haltung scheint Gorman der Kryptowährung deutlich offener gegenüberzustehen, als viele seiner Kollegen. Zumal der Morgan-Stanely-Chef anmerkt, dass Bitcoin aufgrund der steigenden Akzeptanz so schnell nicht von der Bildfläche verschwinden wird. Allerdings sei nicht abzusehen, ob und wie die Zentralbanken zukünftig regulatorisch eingreifen könnten.

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