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Bitcoin stürzt ab: Das sind die Gründe

(Foto: Shutterstock)

Innerhalb kürzester Zeit hat der Bitcoin-Kurs massiv nachgegeben. Damit beschleunigt sich eine Entwicklung, die sich schon seit einigen Tagen abzeichnet.

Nach Diebstahl: Bitcoin-Kurs fällt massiv

Am 2. August 2016 um 19 Uhr lag der Bitcoin-Kurs bei 602,95 US-Dollar. Fünf Stunden später lag der Wert bei nur noch 518,02 US-Dollar. Zwischenzeitlich konnte sich der Bitcoin-Kurs zwar wieder etwas stabilisieren, bleibt aber dennoch auf einem niedrigen Niveau. Zumal der Kurs schon seit dem 31. Juli nach unten geht. Damals lag der Kurs noch bei 654,82 US-Dollar.

Der aktuelle Einbruch dürfte nicht zuletzt mit der Hacker-Attacke auf die bekannte Handelsplattform Bitfinex zusammenhängen, bei der laut Medienberichten Bitcoins im Wert von bis zu 65 Millionen US-Dollar gestohlen wurden. Damit war es der drittgrößte Diebstahl in der Geschichte der Kryptowährung. Gegenüber der Branchenwebsite Coindesk sagte Arthur Hayes, der CEO der Bitcoin-Trading-Firma Bitmex, dass ein großer Diebstahl wie dieser einen klar negativen Einfluss auf den Kurs habe, da er das Vertrauen der Anleger verringere.

Bitcoin: Der Bitfinex-Diebstahl hat zu einem massiven Kurseinbruch geführt. (Grafik: Coindesk)
Bitcoin: Der Bitfinex-Diebstahl hat zu einem massiven Kurseinbruch geführt. (Grafik: Coindesk)

Hacker sind nicht der alleinige Grund für den Kurseinbruch

Einige Analysten sehen in dem Bitfinex-Diebstahl nicht den einzigen Grund für den aktuellen Kurseinbruch. Ein hinter verschlossenen Türen abgehaltenes Treffen der Bitcoin-Core-Entwickler und Bitcoin-Miner hatte den Kurs unter Druck gesetzt. Diese Treffen führen regelmäßig zu einer Unsicherheit des Marktes, zumal es diesmal erneut Gerüchte gab, dass die Miner auf einen alternativen Bitcoin-Client wechseln könnten.

Berichten zufolge sollen sich einige große Miner gegen Änderungen im Bitcoin-Netzwerk stellen. Über die genauen Gründe kann nur spekuliert werden, das Vertrauen der Anleger wird dadurch allerdings wohl kaum erhöht. Letztlich würde die Bitcoin-Community stark davon profitieren, wenn Entwicklungen dieser Art etwas transparenter ablaufen würden. Daran scheinen einige Akteure allerdings kein großes Interesse zu haben.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „‚Bitcoin war ein Experiment – und ist gescheitert‘, sagt einer seiner wichtigsten Entwickler“.

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2 Reaktionen
Dangin

Bitcoind braucht kein gewöhnlicher Verbraucher! Das ist nur ein Möchtegern-Trend, der sich auf dem Markt durchsetzen will.

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Chris

Na da hat uns mal wieder einer nen Ei ins Nest gelegt - mein lieber Herr Gesangsverein, fast 120.000 Bitcoin -> das tut weh. Mal sehen wie es die nächsten Tage weitergeht, der Kurs hat sich ja recht schnell gefangen.

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