Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Ein Bitcoin jetzt mehr wert als die Feinunze Gold

Erst vergangene Woche haben wir über das neue Allzeithoch vom Bitcoin berichtet – heute gehen die guten Neuigkeiten noch einen Schritt weiter: Ein Bitcoin ist jetzt mehr wert als eine Feinunze Gold.

Nein, wir reden wir nicht von Zahngold, für das es lediglich ein paar Cent gibt, sondern von einer Feinunze Gold. Dennoch war Gold deutlich wertvoller als Bitcoin – zumindest bis heute. Der Wert vom Bitcoin kletterte erneut in die Höhe und stieg auf 1269 US-Dollar, wie die Welt berichtet. Das ist neuer Rekord. Gold hingegen sank um fast zwei Prozent – auf 1230 Dollar. Das bedeutet für den Bitcoin insgesamt in diesem Jahr eine Steigerung von 28 Prozent.

Bitcoin ist nun erstmals mehr wert als Gold. (Grafik: Coindesk)

Gemeinsamkeiten zwischen den Währungen

Bitcoin und Gold haben auf den zweiten Blick mehr gemeinsam, als zuerst angenommen wird: Die beiden Währungen gelten nicht nur als Alternative zum Papiergeld, sondern bieten vielen Verbrauchern auch Sicherheit: Während das Geld auf dem Papier vielen das Gefühl vermittle, dass es nichts mehr wert sei, habe man bei Gold zumindest noch etwas in der Hand, schreibt das Handelsblatt.  Weiter heißt es, dass Bitcoin in Venezuela bereits eine ernsthafte Alternative zu Gold darstellt.

Der Börsenaufsicht in den USA liegen seit mittlerweile vier Jahren Anträge für börsenorientierte Bitcoin-Fonds vor – am 11. März soll darüber entschieden werden, ob der Winklevoss Bitcoin Trust ETF zugelassen wird. Experten zufolge kann es passieren, dass der Bitcoin 2017 noch die 2000-Dollar-Marke knackt. Sollte der Antrag am 11. März abgelehnt werden, wäre ein – wenn auch nur kurzer – Absturz des Kurses denkbar. Vor einigen Jahren war das noch Normalität: Nicht selten stürzte die Kryptowährung innerhalb weniger Stunden um bis zu 40 Prozent ab. Inzwischen wären solche großen Bewegungen „eher selten geworden.“

Angeblicher Erfinder meldet Patent an

Auch der australische Computer-Experte Craig Wright will es jetzt wissen: Berichten zufolge hat er bisher über 70 Patente in Großbritannien für den Bitcoin angemeldet, bis zu 400 sollen es schlussendlich werden, erteilt wurde bisher keines. Zwar gab sich der vermeintliche Erfinder im vergangen Jahr in einem TV-Interview als dieser unter Pseudonym zu erkennen, belegt ist die Aussage jedoch nicht.

Ebenfalls spannend: Mythos Bitcoin: So ticken die Nutzer der Krypto-Währung wirklich

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

2 Reaktionen
VinFin

Wichtig ist, dass man bei solchen Situationen ruhig bleibt. Es bringt nichts, wenn man jetzt hektisch anfängt zu verkaufen und kaufen. Ruhe bewahren und die Entwicklungen beobachten. Bei solchen Geschäften ist es immer schwer genau zu sagen, wann der beste Kurs zum Verkaufen da ist. Am Ende steigt der Kurs noch ein bisschen und man ärgert sich nur unnötig. Im Grunde genommen kommt es darauf an, dass man unterm Schritt kein Minus macht. Dann sollte man schauen, dass der Gewinn so hoch wie möglich wird. Ganz einfach formulierte ökonomische Prinzipien, die eigentlich jeder schon mal gehört haben sollte.
Höchst spannend ist die im Artikel formulierte These, dass beide Währungen (Bitcoin und Gold) viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Die Gemeinsamkeit der Sicherheit. Es wird also davon ausgegangen, dass der Besitz dieser Währung dem Besitzer das Gefühl der Sicherheit gibt. Gut denkbar. Denn sowohl Bitcoin als auch Gold kann man schnell und sicher verkaufen, sodass man in kürzester Zeit liquide ist. Beispielsweise habe ich vor kurzem erst alte Goldmünzen hier verkaufen. Und der Verkauf von Bitcoins ist ja aufgrund der Blockchain äußerst sicher!
Am Ende muss es jeder selber einschätzen, inwiefern er mit welchen Mittel investieren will.

Antworten
Daniel Haida

Mal schauen wie sich der Bitcoin weiterentwickelt. Ich habe meinen Vorrat damals bei ~250 Euro verkauft und mich über einen Kursgewinn von ca. 100% gefreut. Aber so ist das doch immer bei Spekulationsanlagen, die "hätte ich mal nur" Geschäfte wären immer die besten Gewesen ;-)

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.