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Bitcoin-Mining in China vor dem Aus: Behörden verlangen geordneten Rückzug

(Grafik: Shutterstock)

Nach den Bitcoin-Börsen nehmen Chinas Behörden Bitcoin-Miner ins Visier. Berichten zufolge sollen diese zu einem geordneten Ausstieg aus dem Krypto-Mining gedrängt werden.

Bitcoin-Mining: China drängt Miner zum Ausstieg

In den vergangenen Monaten ist China schon gegen die sogenannten Initial-Coin-Offerings (ICO) und wichtige Bitcoin-Börsen vorgegangen. Jetzt könnte es den Bitcoin-Minern des Landes an den Kragen gehen. Einem Bericht der chinesischen Tageszeitung China Daily zufolge sollen Bitcoin-Miner zu einem geordneten Ausstieg aus der Erzeugung von Kryptowährungen gebracht werden. Entsprechende Anweisungen habe die Zentralbank des Landes an regionale Behörden geschickt.

Bitcoin-Mining in China
Bitcoin-Mining: China will Miner zum Aufgeben drängen. (Bild: Shutterstock/Scharfsinn)

Die ersten Bitcoin-Miner haben eigenen Angaben zufolge auch schon Post bekommen. In den Schreiben seien sie aufgefordert worden, den eigenen Stromverbrauch zu reduzieren – also praktisch die Mining-Aktivitäten zu verringern. Einige sollen ohnehin schon Teile ihres Krypto-Mining-Geschäfts aus dem Land gebracht haben, etwa in die Mongolei, wo sowohl Land als auch Strom vergleichsweise günstig sind. Einem Bloomberg-Bericht nach sollen die größten Miner Chinas, Bitmain, ViaBTC und Btc.Top, die Eröffnung von Rechenzentren in den USA, Kanada und Island in Angriff genommen haben.

Bitcoin-Mining: Sinkt die Leistung, sinkt die Schwierigkeit

Schätzungen zufolge sollen aktuell mehr als zwei Drittel der Rechnerleistung (15.000 Petahash pro Sekunde) für das Bitcoin-Mining aus chinesischen Schürfpools kommen, wie Heise Online schreibt. Würde ein Teil davon wegbrechen, könnten sich zumindest kurzfristig die Kapazitätsengpässe bei Bitcoin verstärken. Allerdings passt sich das Bitcoin-Netzwerk alle zwei Wochen an die in dem Netzwerk versammelte Hashing-Leistung an, die Schwierigkeit würde um den Faktor des Leistungsrückgangs reduziert.

Interessant in diesem Zusammenhang: Nach Bitcoin-Verbot in China – Händler weichen auf Messenger und P2P aus

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