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Bitcoin steigt über 10.000 US-Dollar – Südkorea sorgt für Entspannung

(Bild: Shutterstock)

Das Auf und Ab bei der bekanntesten Kryptowährung dauert an. Aktuell geht es wieder nach oben mit dem Bitcoin. Doch es gibt Experten, die die Zukunftsfähigkeit der wichtigsten Digitalwährung bezweifeln.

Die Kryptowährung Bitcoin ist am Donnerstag erstmals seit zwei Wochen wieder über 10.000 US-Dollar gestiegen. Am Donnerstag kletterte der Kurs der wichtigsten Digitalwährung auf der Handelsplattform Bitstamp um 8,7 Prozent auf 10.097 US-Dollar. Er setzte damit seine jüngste Erholung fort. Am 6. Februar war er noch zeitweise unter 6.000 US-Dollar gefallen. Seither hat der Bitcoin um fast 70 Prozent zugelegt. Auch weitere Kryptowährungen wie Ether und Altcoins stabilisieren sich wieder.

Südkorea: Grundsätzliches Verbot von Kryptowährungen ausgeschlossen

Ein Regierungsvertreter Südkoreas hatte am Mittwoch trotz eines harten Vorgehens des Landes gegen Cyber-Devisen ein grundsätzliches Verbot ausgeschlossen. Man werde sich darauf konzentrieren, den Handel mit Kryptowährungen transparenter zu machen, anstatt ihn gänzlich zu ächten, sagte der für die Koordination der Regierungspolitik zuständige Minister Hong Nam-ki.

Dennoch wachsen Zweifel, ob sich der Bitcoin in Zukunft als alltagstaugliche Kryptowährung eignet. „Die Technik ist überholt“, sagte Blockchain-Fachmann Philipp Sandner von der Frankfurt School of Finance. Im Angesicht von Problemen wie der langsamen Transaktionsgeschwindigkeit könnte sich das Thema Bitcoin in ein paar Jahren womöglich erledigt haben.

Stattdessen gebe es Ansätze alternativer Kryptowährungen wie Ethereum oder IOTA, die „weitaus brillanter“ seien. Deren Technik würde es nicht nur dem Finanzsystem, sondern auch der Industrie ermöglichen, von den Vorteilen der Blockchain-Technologie zu profitieren – etwa in Form von „Smart Contracts“. Dabei fließen vorab vertraglich vereinbarte Zahlungen automatisiert. Trotz der Fortschritte bei alternativen Währungen wird es laut Sandner aber immer Menschen geben, die weiterhin auf Bitcoin setzten: „Das System kann nicht abgeschaltet werden.“

Viele wissen nur wenig mit dem Begriff Bitcoin anzufangen

Die Mehrheit der Bürger in Deutschland weiß nach einer aktuellen Umfrage mit dem Begriff Bitcoin etwas anzufangen, aber nur eine sehr kleine Minderheit hat schon praktische Erfahrungen mit der Digitalwährung gesammelt. Nach einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom gaben rund zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten an, dass sie schon einmal etwas von Bitcoin gehört haben. Nur vier Prozent haben Bitcoin bereits erworben oder genutzt.

Der Verband machte die rasanten Kursgewinne mit Bitcoin, aber auch Berichte über spektakuläre Diebstähle und Betrug mit der Kryptowährung sowie die starken Kursschwankungen für die steigende Bekanntheit verantwortlich. 2016 hatten erst 36 Prozent von Bitcoin gehört, 2013 waren es sogar nur 14 Prozent. Aktuell gaben 19 Prozent der Befragten an, dass sie sich vorstellen können, Bitcoin zu erwerben und zu nutzen. Die große Mehrheit (72 Prozent) sagt jedoch, dass sie kein Interesse an einer Nutzung von Bitcoin haben. afr/dpa

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Eine Reaktion
ezhkov.vadim74

Large investors are asking a course! Do not give in to provocation. In the long term, Bitcoin will continue to grow. "Whales" manipulate the markets!

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