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Erneuter Hacker-Angriff auf Bitcoin-Exchange: Schaden soll sich diesmal in Grenzen halten

(Grafik: Shutterstock)

Erneut konnten Hacker Bitcoins von einer Handelsplattform entwenden. Diesmal hat es den südkoreanischen Anbieter Bithump getroffen.

Bithump: Hacker stehlen Bitcoins und Kundendaten

Bithump, Koreas größte Handelsplattform für Kryptowährungen, ist Opfer einer Hackerattacke geworden. Das berichtet die südkoreanische Presseagentur Yonhap. Dabei sollen die Kundendaten von 30.000 Nutzern in die Hände der unbekannten Angreifer gefallen sein. Die Hacker konnten sich Zugang über den privaten Rechner eines Mitarbeiters verschaffen.

Nach übereinstimmenden Berichten lokaler Medien sollen zumindest einige Nutzer auch Bitcoins bei dem Angriff verloren haben. Die genaue Höhe der Verluste bleibt jedoch unklar. Bithump will allen Nutzern, deren persönliche Daten gestohlen wurden, 100.000 Won Entschädigung zahlen. Das entspricht nach derzeitigem Stand knapp 76 Euro. Außerdem will der Anbieter darüber hinaus auch Entschädigungen für etwaige Bitcoin-Verluste zahlen.

Bithump: Wie viele Bitcoins die Angreifer durch den Hack erbeuten konnten, bleibt unklar. (Foto: Young / Shutterstock)

Bithump: Regierungsbehörde soll den Hack untersuchen

Der Bithump-Hack soll zurzeit von der südkoreanischen Behörde für Internet-Sicherheit und der dortigen Medienaufsichtsbehörde untersucht werden. Der Anbieter ist laut Coinmarketcap die neuntgrößte Bitcoin-Handelsplattform der Welt. Sie macht 2,71 Prozent des weltweiten Handelsvolumens aus.

Bithump ist nicht der erste Anbieter, der Opfer einer Hackerattacke wurde. Immer wieder konnten sich Hacker in der Vergangenheit Zugang zu Handelsplattformen verschaffen und Kryptowährungen der Nutzer stehlen. Der bekannteste Fall war der japanische Anbieter Mt. Gox, von dem 850.000 Bitcoins gestohlen wurden.

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