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Bitfury: Erstes westliches Krypto-Startup steigt zum Einhorn auf

Mining-Hardware von Bitfury. (Bild: Bitfury)

Das Krypto-Startup Bitfury hat von Investoren 80 Millionen US-Dollar eingesammelt – die auf Blockchain-Technologie spezialisierte Firma ist damit jetzt über eine Milliarde Dollar wert.

In einer von der europäischen Investmentfirma Korelya Capital angeführten Finanzierungsrunde hat das Krypto-Startup Bitfury eine Kapitalspritze von 80 Millionen Dollar erhalten. Ebenfalls beteiligt waren teils namhafte Investoren wie Macquarie Capital, die Armat Group, die Fondsmanager Jabre und Lian Group sowie die von Mike Novogratz geführte Bitcoin-Bank Galaxy Digital, wie Bitfury mitteilte.

Krypto-Startup Bitfury plant milliardenschweren Börsengang

Bitfury-CEO Valery Vavilov erklärte gegenüber dem Handelsblatt, dass sein Unternehmen damit mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet worden sei. Darüber hinaus soll Bitfury einen Börsengang planen, der schon im kommenden Jahr in London, Amsterdam oder Hongkong über die Bühne gehen könnte. Bloomberg zufolge soll dabei eine Bewertung von drei bis fünf Milliarden Dollar angepeilt werden.

Damit wäre Bitfury das „erste ausgewiesene westliche Schwergewicht“, wie es im Handelsblatt heißt. Die Krypto- und Blockchain-Branche wird normalerweise von asiatischen Unternehmen kontrolliert. Zur Verdeutlichung: Der chinesische Mining-Riese Bitmain ist laut der Einhorn-Liste von CB-Insights derzeit rund zwölf Milliarden Dollar wert.

Das 2011 gegründete Startup Bitfury stellt zum einen Mining-Hardware zur „Produktion“ von Kryptowährungen her und gehört laut Branchenbeobachtern zu den fünf größten Pools. Darüber hinaus entwickelt Bitfury Blockchain-Software. Der Umsatz soll sich auf rund eine halbe Milliarde Dollar belaufen. Künftig sollen weitere Geschäftsfelder wie künstliche Intelligenz und Hochleistungs-Computing erschlossen werden.

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