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Bitkom erwartet stabiles Wachstum der Digitalbranche

(Grafik: Shutterstock/wanpatsorn)

Trotz der Schwäche der deutschen Exportwirtschaft: Die Digitalwirtschaft bleibt Boombranche. Der Grund ist, dass bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft noch viel zu tun ist.

Die Umsätze in der deutschen Digitalbranche legen im laufenden Jahr den Prognosen des Verbands Bitkom zufolge weiter kräftig zu. Die Geschäfte würden von der zunehmenden Digitalisierung in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft befeuert, gab Bitkom am Mittwoch bekannt. Die Krise der exportorientierten Industriezweige schlage bislang nicht auf die Unternehmen der IT und Telekommunikation durch, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. Demnach dürften die Umsätze 2019 um zwei Prozent auf 170,3 Milliarden Euro zulegen. Für 2020 wird allerdings eine leicht schwächere Umsatzsteigerung von 1,6 Prozent auf 173,1 Milliarden Euro erwartet.

Wachstumstreiber bleibe weiterhin die Informationstechnik als größter Teilmarkt. Hier steigen die Umsätze laut Prognose um 3,2 Prozent auf 93,6 Milliarden Euro. Der Bereich der Telekommunikation sei nach schwierigen Jahren seit 2018 wieder auf Wachstumskurs. Hier wird eine Steigerung um 1,8 Prozent auf 68,2 Milliarden Euro erwartet (2018 plus 2,1 Prozent).

Bei der Unterhaltungselektronik geht es bergab

Dagegen befinde sich das Geschäft mit Unterhaltungselektronik „weiter auf Talfahrt“. Hier erwartet der Bitkom für das laufende Jahr ein kräftiges Minus von 7,7 Prozent. „Der Markt für Consumer-Electronics ist stark unter Druck“, sagte Berg. Zwar blieben die Preise nahezu stabil, es würden aber weniger Geräte verkauft.

Bei der Beschäftigung rechnet der Digitalverband bis Jahresende mit einem Anstieg um 42.000 auf 1,19 Millionen Jobs. Im vergangenen Jahr habe die Branche 51.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, laut Bitkom so viele, wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. dpa

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