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Nächster Versuch: Chinas Bitcoin-Riese Bitmain soll erneut Börsengang planen

Das Hauptquartier von Bitmain in Peking. (Foto: Bitmain)

Einem chinesischen Medienbericht zufolge will Bitmain erneut den Sprung an die Börse wagen. Unterstützung soll der Mining-Gigant dabei von der Deutschen Bank erhalten.

Bitmain könnte jetzt wohl doch noch an die Börse gehen. Nach Angaben von Tencent News soll das chinesische Bitcoin-Mining-Unternehmen einen entsprechenden Antrag bei der US-amerikanischen Finanzaufsichtsbehörde gestellt haben. Betreut werden soll der Börsengang von der Deutschen Bank.

Wie viel Geld Bitmain mit dem Börsengang einnehmen will, ist nicht bekannt. Frühere Schätzungen gingen von 300 bis 500 Millionen US-Dollar aus. Deutlich weniger als noch vor einem Jahr, als Bitmain an die Hongkonger Börse gehen und dort drei Milliarden US-Dollar einnehmen wollte. Den Plan gab das Unternehmen im März 2019 auf.

Bitmain: Drama beim Mining-Riesen

Ketuan Zhan, einer der Bitmain-Gründer, hat diese Woche offenbar das Unternehmen verlassen müssen. Das geht aus einer E-Mail an die Mitarbeiter hervor. Dort heißt es, dass Bitmain-Mitarbeiter, die weiterhin Anweisungen von dem ehemaligen Co-CEO annehmen, mit einer sofortigen Kündigung rechnen müssten. Die Entscheidung soll auf Jihan Wu, einen weiteren Bitmain-Gründer und heutigen Aufsichtsratvorsitzenden, zurückgehen.

Laut den Börsenunterlagen vom letzten Jahr hält Ketuan Zhan 36 Prozent der Bitmain-Anteile. Jihan Wu hingegen nur 20 Prozent. Beide waren Co-CEO des Unternehmens und traten nach dem gescheiterten Börsengang zurück. Inwieweit sich die Besitzverhältnisse seitdem verschoben haben, ist nicht bekannt. Chinesischen Medien zufolge geschah sein Austritt aus der Firma nicht freiwillig.

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