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Blablabus attackiert Flixbus mit 99-Cent-Tickets

So sehen die Blablabus-Fahrzeuge aus. (Foto: dpa)

Mit aggressiven Preisen und der Übernahme von Wettbewerbern hat sich Flixbus zum Marktführer im Fernbusmarkt hochgearbeitet. Doch jetzt kommt ernstzunehmende Konkurrenz – von Blablabus.

Fernbusreisenden an Bahnhöfen wird sich bald ein ungewohntes Bild bieten. Statt Armadas von grasgrünen Flixbus-Fahrzeugen werden vermehrt auch knallig rote Busse an den Haltepunkten stehen – zumindest, wenn es nach den Plänen von Blablabus geht. Der französische Anbieter, bekannt für sein Mitfahrportal Blablacar, hat am Montagabend seinen Einstieg in das europäische Fernbusgeschäft angekündigt.

19 Stationen innerhalb von Deutschland fährt Blablabus ab sofort an. Darunter die Verbindungen Frankfurt am Main über Leipzig nach Berlin, von Dresden über Berlin und Hamburg nach Bremen und von Berlin nach München. Im Juli sollen weitere zehn Ziele hinzukommen. Für das Jahresende sind 70 Linien mit 400 Stationen in Europa geplant. Gebucht werden können die Fahrten online oder per App.

Für 99 Cent quer durch Deutschland

Eine Kampfansage an Marktführer Flixbus ist vor allem die Preispolitik: „Mit Blablabus ab 0,99 Euro durch Deutschland und ganz Europa“, wirbt das Unternehmen auf seiner Website. Ein Dauerzustand wird das aber nicht sein. Der Tiefpreis gilt nur bei einfachen Fahrten in Deutschland, die bis Ende September angetreten werden.

Deutschlandchef Christian Rahn sagte, mit der Kombination von Fernbussen und Mitfahrgelegenheiten könne das Unternehmen „neue Vorteile und Services“ anbieten. Er sei zuversichtlich, dass Blablabus sich schnell am Markt etablieren könne. Ähnlich wie Flixbus hat auch Blablabus in den vergangenen Jahren viele Zukäufe getätigt. So wurden etwa das französische Mitfahrportal Less und die Fernbusmarke Ouibus übernommen. Blablabus kooperiert mit lokalen Busunternehmen.

Zum Weiterlesen: Flixbus plant vorerst keine eigene Fluglinie

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