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Blackberry Key 2: Business-Androide mit Qwertz-Keyboard

Das Blackberry Key 2. (Foto: t3n.de)

Blackberry-Lizenznehmer TCL hat am Donnerstag das Blackberry Key 2 vorgestellt. Der Nachfolger des Key One besitzt ein etwas größeres Keyboard und ein Blackberry-typisches Design.

Nach dem Key One und dem Motion ist das Key 2 mittlerweile das dritte Smartphone, das vom Lizenznehmer Blackberry Mobile respektive TCL Communication gefertigt wird. Das neue Modell ist der direkte Nachfolger des im Februar 2017 angekündigten Key One.

Blackberry Key 2: Androide mit Qwertz-Keyboard im schlankeren Gehäuse

Beim Key 2 erkennt man gleich am Design, dass es ein Blackberry ist: Unterhalb des 4,5-Zoll-LC-Display (1.620 x 1.080 Pixel) mit 2,5D-Gorilla-Glas befindet sich eine Hardware-Tastatur mit Qwertz-Tasten. Auf der leicht gummierten Softtouch-Rückseite prangt das markante Blackberry-Logo. Im Unterschied zum Key One ist das neue Modell etwas schlanker und schmaler, das Alugehäuse selbst ist hochwertig verarbeitet.

Das Blackberry Key2. (Foto: t3n.de)
Das Blackberry Key 2. (Foto: t3n.de)

Eine Überarbeitung hat das Keyboard erfahren: Laut Hersteller sind die Tasten um 20 Prozent erhöht worden und damit besser bedienbar. Ferner steckt in der Leertaste der Fingerabdrucksensor, der nicht nur zum Entriegeln des Gerätes genutzt werden kann.

TCL hat dem Keyboard des Key 2 eine neue Taste verpasst: den Speed-Key. Die Taste funktioniert gewissermaßen wie eine Funktionstaste: Drückt ihr sie zusammen mit einer der 52 weiteren Tasten, könnt ihr sofort eine App starten oder eine bestimmte Funktion ausführen. Die Tasten können individuell belegt werden: Drückt ihr den Speed-Key zusammen mit der „S“-Taste, könnt ihr beispielsweise Spotify starten, „M“ öffnet die Mail-App, „F“ etwa Facebook. So müsst ihr nicht jedes Mal zum Öffnen einer neuen Anwendung zurück zum Homescreen oder App-Drawer.

Weiterhin kann die Tastatur auch als Trackpad eingesetzt werden, sodass ihr nicht mit dem Display interagieren müsst. Es dient zum schnellen Durchblättern von E-Mails, zum Durchscrollen von Websites und weiteren Inhalten.

Das Blackberry Key 2. (Foto: t3n.de)

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Blackberry Key 2: Mit Dualkamera

Unter der Haube des Key 2 steckt gehobene Mittelklassekost: Als Prozessor setzt der Hersteller auf einen Snapdragon 660, der etwa auch im 400 Euro teuren Nokia 7 Plus verbaut ist. Der Arbeitsspeicher ist sechs Gigabyte groß, der interne Flash-Speicher fasst 64 oder 128 Gigabyte. Beide Modelle sind per Micro-SD-Karte erweiterbar.

Das Blackberry Key2. (Foto: t3n.de)
Das Blackberry Key 2 ist das erste Gerät des Herstellers mit Dual-Kamera. (Foto: t3n.de)

Der Akku des Key 2 ist 3.500 Milliamperestunden groß und lässt sich per USB-C-Port (USB 3.0 und USB-OTG) per Quick-Charge 3 rasch wieder aufladen. Das soll laut Hersteller aber nicht so häufig nötig sein – TCL spricht von einer Laufzeit von bis zu zwei Tagen. Das Key 2 besitze zudem ein „intelligentes Akkufeature“, das aus den täglichen Ladegewohnheiten des Nutzers lerne. Zudem empfiehlt das Feature, wann das Key 2 aufgeladen werden sollte. Weiter sind Bluetooth 5.0, NFC, A-GPS, WLAN nach ac-Standard sowie UMTS/HSPA+ und LTE Cat.11 an Bord. Für Fans kabelgebundener Kopfhörer: Eine 3,5 Millimeter-Klinkenbuchse ist vorhanden.

Auf der gummierten Rückseite ist im Blackberry Key 2 eine Dualkamera mit zwei 12-Megapixel-Sensoren (mit f/1.8- und f/2,6-Blende) verbaut. Der zweite Sensor soll in erster Linie für bessere Porträtfotos sorgen. Es gibt auch einen optischen Zoom. Videos lassen sich mit der Kamera in 4K-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Auf der Vorderseite ist eine 8-Megapixel-Kamera mit festem Fokuspunkt integriert, die Full-HD-Videoaufnahmen erlaubt.

Blackberry Key 2 mit Android 8.1 und Sicherheitsfeatures

Das Blackberry Key2. (Foto: t3n.de)
Das Blackberry Key 2. (Foto: t3n.de)

Softwareseitig läuft das Blackberry Key 2 ab Werk mit einem „gehärteten“ Android 8.1 Oreo mitsamt Blackberry-Launcher. Blackberry-üblich sind weitere Unternehmensdienste vorinstalliert: Dazu zählen etwa Dtek, der Blackberry-Hub, Kalender, Kontakte, BBM, Gerätesuche, ein Password-Keeper, Productivity-Tab, Privacy-Shade. Eine Anwendung ist „Locker“. Sie ermöglicht das Absichern von sensiblen Daten – entsperren lässt sich der Locker per Fingerabdruck.

Ein Blick auf die Nutzeroberfläche des Blackberry Key 2. (Bild: Blackberry)

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Das Blackberry Key 2 ist Teil des von Google eingeführten Android-Enterprise-Recommended-Programms, das Unternehmen bei der Auswahl von sicheren Android-Smartphones für Unternehmen unterstützt.

Das Blackberry Key 2 wird in den Farben Schwarz und Silber ab Ende Juni in den Handel kommen. Der Preis für die 64-Gigabyte-Variante beträgt 649 Euro, das Modell mit größerem Speicher schlägt mit 699 Euro zu Buche.

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