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Gadgets & Lifestyle

Milliarden-Verlust: BlackBerry zieht sich aus Endkundengeschäft zurück und entlässt 4500 Mitarbeiter

Das neue Betriebssystem BlackBerry 10 und die beiden aktuellen Smartphones Q10 und Z10 verkaufen sich nicht annähernd so gut wie erwartet.

Der kanadische Smartphone-Hersteller BlackBerry hat bekanntgegeben, sich aus dem Endkunden-Geschäft zurückziehen zu wollen. Dies ist die Reaktion auf die Geschäftszahlen aus dem zweiten Quartal: BlackBerry hat rund eine Milliarde Dollar verloren und wird 4500 Mitarbeiter entlassen.

BlackBerry Q10 und Z10 sollten die Marke wiederbeleben

Mit der Neuvorstellung der beiden Smartphones Z10 und Q10 wollte BlackBerry im Consumer-Bereich eigentlich groß durchstarten. Leider blieb der Erfolg der beiden Modelle aus. Im zweiten Quartal konnte BlackBerry insgesamt nur 3,7 Millionen Geräte verkaufen, wobei der größte Teil davon nach wie vor mit BlackBerry 7 ausgestattet war (verkauft wurden also größtenteils ältere Modelle). Insgesamt machten die Kanadier einen Verlust von 950 bis 995 Millionen US-Dollar. Ein Großteil davon besteht aus Abschreibungen von nicht verkauften Geräten. BlackBerry scheint auf einem großen Haufen seiner neusten Smartphone-Generation sitzengeblieben zu sein.

„Schwierige, aber notwendige Veränderungen“

Der deutsche Geschäftsführer Thorsten Heins sprach von „schwierigen, aber notwendigen Veränderungen“ und verkündete gleichzeitig, man wollen sich zukünftig auf das Prosumer- und Business-Segment konzentrieren. Gleichzeitig soll das Produktsortiment von sechs auf vier aktuelle Geräte verkleindert werden.

Das neue Betriebssystem BlackBerry 10 und die beiden aktuellen Smartphones Q10 und Z10 verkaufen sich nicht annähernd so gut wie erwartet.
Das neue Betriebssystem BlackBerry 10 und die beiden aktuellen Smartphones Q10 und Z10 verkaufen sich nicht annähernd so gut wie erwartet.

40 Prozent der Belegschaft muss gehen

Solche monumentalen Verluste kommen natürlich nicht ohne entsprechende Konsequenzen daher: BlackBerry will rund 40% seiner Mitarbeiter entlassen. Das entspricht 4500 Stellen. Bereits letztes Jahr hatte BlackBerry 5000 Mitarbeiter entlassen. Am Ende wird nur noch eine Belegschaft von rund 7000 Mitarbeitern übrig bleiben. Der Aktienkurs von BlackBerry brach nach der Ankündigung um rund 17 Prozent ein.

via www.handelsblatt.com

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