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Blockchain soll 2018 das Internet der Dinge revolutionieren

Daten in den Bereichen Smart Home und Industrial-IoT zu verwalten, stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Blockchain könnte helfen. (Bild: Shutterstock)

Mit Hilfe der Blockchain-Technologie lassen sich diese Daten sicher verwalten. In 2018 sollen insbesondere private Blockchains mit einem begrenzten Netzwerk ausgewählter Nutzer den Durchbruch erleben.

Mit dem Thema Bitcoin ist die Blockchain-Technologie dieser Tage sogar in den Mainstream-Medien angekommen. Im kommenden Jahr nun soll sie mit zahlreichen Anwendungen „Eingang in den Geschäftsalltag“ finden, wie Eco, der Verband der Internetwirtschaft, vermeldet.

Technische Plattformen auf der Grundlage der Blockchain sollen insbesondere solche Geschäftsanwendungen unterstützen, bei denen ein Vermittler Vertrauen stiftet und Transaktionen abwickelt. „Neue Plattformen lösen aktuelle Probleme im Bereich Performance und Skalierbarkeit“, sagt Wolfgang Prinz, stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) in Sankt Augustin. Auf diese Weise könnten diese im geschäftlichen Alltag „immer mehr Aufgaben übernehmen“.

Aufschwung fürs Internet der Dinge

Dies wiederum komme etwa der rasanten Entwicklung im Bereich des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) zugute. Die exponentiell wachsenden Daten in den Bereichen Smart Home, Smart City und Industrial-IoT zu verwalten stellt Unternehmen und öffentliche Institutionen vor große Herausforderungen.

„Mit Hilfe von Blockchain-Technologie lassen sich diese Daten effizient und sicher verwalten und als wichtige Rohstoffe unserer digitalisierten Welt nutzen“, sagt Stephan Zimprich, Leiter der „Kompetenzgruppe Blockchain“ von Eco. Diese Entwicklung werde begünstigt durch neue Plattformen, die auf sogenannte Validierungsmöglichkeiten setzen, die weniger energie- und kostenintensiv sind als das Proof-of-Work-Verfahren, das beispielsweise die Kryptowährung Bitcoin einsetzt.

6 Fragen, die sich jedes Unternehmen in der Digitalisierung stellen sollte

Nutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Neue Konsens-Algorithmen bestätigen Transaktionen sehr viel schneller und energieeffizienter – und sind zugleich sehr schwer zu manipulieren. Plattformen wie Iota oder Hyperledger Fabric würden so ohne zentrale Instanz für „das notwendige Vertrauen im Netzwerk“ sorgen, glaubt Eco.

2018: Business-Anwendungen im Vordergrund

Vor allem Unternehmen treiben angeblich die technologischen Weiterentwicklungen an, um möglichst bald von der Blockchain-Technologie zu profitieren, sagt Prinz: Während 2017 das Jahr der Blockchain-Proof-of-Concepts gewesen sei, die die prinzipielle Durchführbarkeit von Blockchain-Projekten belegten, werde man im Jahr 2018 „vermehrt Blockchain-Anwendungen in operationalen Business-Anwendungen erleben“, prognostiziert er.

Insbesondere private Blockchains, solche also mit einem begrenzten Netzwerk ausgewählter Nutzer, sollen Unternehmen ab 2018 betreiben. „Die großen öffentlichen Blockchains wie Bitcoin oder Ethereum werden diesen privaten Blockchains dabei häufig als Stütze zur Absicherung der eigenen Integrität dienen. Das heißt, beide Ansätze werden in Zukunft sowohl nebeneinander als auch miteinander verwoben existieren“, sagt Prinz.

Neben Ethereum, das viele Experten als Blockchain 2.0 bezeichnen, hat auch Hyperledger Fabric den Durchbruch bereits geschafft: Beide Plattformen bieten die Grundlage für viele Proofs-of-Concept. Das in Ethereum integrierte Konzept der Smart Contracts beispielsweise hilft, einfache Prozesse mit der Blockchain zu automatisieren. Die Plattform schafft so die Grundlage für Distributed Apps (Dapps), sprich: im Netzwerk verteilte Anwendungen.

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