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Podcast

Von Blockchain bis KI: t3n und Heise diskutieren die 5 wichtigsten Tech-Trends

(Foto: Shutterstock)

Wie bewerten Tech-Journalisten die wichtigsten Trends? Wovon lassen sie sich bei ihrer Einschätzung leiten? Antworten auf diese Fragen gibt es in dieser speziellen Podcast-Folge.

Mit den Heise-Kollegen Achim Barczok und Jan-Keno Janssen sprechen die beiden t3n-Chefredakteure Luca Caracciolo und Stephan Dörner über ihren beruflichen Alltag: Wie gehen wir als Technologien-Journalisten mit Hypes um? Wann bringen wir Themen aufs Cover? Wie setzten wir uns in den Kommentaren mit Lesern auseinander?

In der zweiten Hälfte des Podcasts geht es dann ans Eingemachte: Wir bewerten die fünf Tech-Trends künstliche Intelligenz, Blockchain, Virtual und Augmented Reality, smarte Assistenten und Quantencomputer auf einer Skala von ein bis zehn und diskutieren die unterschiedlichen Benotungen.

Entstanden ist der Podcast im Rahmen des Ideenboulevards in Hannover auf der Up-Date-Konferenz.

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3 Reaktionen
joerg-von-steinaecker

An die Praktiker unter Euch: wie mittelstandsreif ist Blockchain aktuell? Oder anders gefragt, wieviel heiße Luft muss da erst noch entweichen, um es nutzbar zu machen?

Antworten
Sunny

Ich sehe die Blockchain (eine Technologie, die vor allem für den Bereich von Finanztransaktionen und Verträgen eingesetzt werden kann) als eher umsetzbar, als die sogenannte künstliche Intelligenz, die es bis heute schlicht und ergreifend nicht gibt. Machine Learning, beziehungsweise Unmengen an Daten in Datenbanken abzulegen und den Rechner diese Daten anschließend vergleichen zu lassen, hat wenig mit wirklicher KI zu tun. Die Blockchain hingegen hat tatsächlich Potenzial, schon sehr bald flächendeckend marktreif zu werden. Die Frage danach, wie mittelstandsreif diese Technologie ist, halte ich in Zeiten, in denen Deutschland auf diesem technischen Gebiet international nicht relevant ist, ohnehin für falsch. Dafür hat das Land den Einsprung in die Digitalisierung vor knapp 20 Jahren einfach versäumt.
In anderen Ländern kam – abgesehen von den Digitalwährungen - die Blockchain bereits zum Einsatz. Im Jahr 2016 wurde in Israel in einem Live-Test eine Finanztransaktion (Lieferung und Zahlung) durchgeführt, die aufgrund ihrer Komplexität mehrere Wochen gedauert hätte. Mittels Blockchain war diese in wenigen Stunden komplett und fehlerfrei umgesetzt. Die Banken Credit Suisse und die Santander (natürlich nicht-deutsche Unternehmen) arbeiten bereits an ihrer eigenen Blockchain, die by the way viele Vorteile bringt: Datenintegrität, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit – auch bei der Speicherung der Daten - und Transparenz. Alles Eigenschaften, die viele Finanzinstitute heutzutage überhaupt nicht haben – zumindest nicht alle vier Punkte auf einmal. Einsatzgebiete der Blockchain könnten deshalb sein: im Gesundheitswesen, auf dem Immobilienmarkt, in der Datenverarbeitung und -verwaltung, in der Cybersicherheit – hier würden für Deutschland gleich mehrere Faktoren die Sicherheit des Landes enorm erhöhen – und im Bereich der gesamten neuen Technologien wie das Internet of Things, bei dem zahlreiche halbherzig gesicherte Produkte kaum geschützt und somit leicht angreifbar sind. Die Liste der Einsatzmöglichkeiten lässt sich ewig fortführen. Übrigens kommt die Blockchain in vielen dieser Bereiche bereits zum Einsatz. Grundvoraussetzung dafür ist eine flächendeckende schnelle Netzverbindung – etwas, dass es in vielen Teilen Europas bereits gibt, nur leider nicht in Deutschland, da sich die Herren Politiker dank der Lobby-Arbeit großer Unternehmen wie Telekom für das falsche flächendeckende Netz (Kupfer Kanalbündelung mit äußerst begrenzter Geschwindigkeit) entschieden haben. Laut deutscher Politik soll nun das flächendeckende Glasfaser-Netz bis 2026 stehen. Also während andere schon längst mit der neuen Technologie arbeiten, schaut Deutschland erstmal noch einige Jahre hinterher. Ob ein Anschluss dann noch einfach möglich ist, vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen, darf bezweifelt werden. In diesem Sinne ...

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Ralf Bamert

Die Blockchain als (verteilte) Datenbank für Transaktionen ist heute schon voll einsetzbar. Auch Smart Contracts um einfache Business Logik umzusetzen funktionieren.
ABER: Alles unter der Prämisse von "permissioned" oder "private".
Das wahre Disruptionspotential wird hierbei aber nicht wirklich ausgeschöpft und es stellt sich (wie im Podcast) die Frage warum ich es nicht mit einer Oracle Datenbank machen soll.

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