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Blog-Highlight iPhoneBlog.de: „95 Prozent meiner Aufmerksamkeit widme ich dem Blog“

Mit den „Blog-Highlights“ stellen wir euch spannende und interessante Blogs vor, die wir für besonders hilfreich und lesenswert halten. Diesmal: iPhoneBlog.de. Im Blog von Alexander Olma dreht sich logischerweise alles um Apples Smartphone. Gestartet ist das Blog kurz bevor Steve Jobs 2007 das Gerät vorstellte.

Alexander Olma ist Journalist, Redakteur und Podcaster in einer Person. Er schreibt unter anderem für diverse Print-Publikationen, beteiligt sich an Podcast-Projekten wie beispielsweise SuperHyperTurbo.com und ist auf Games und so und Bits und so anzutreffen. Heute geht es allerdings um sein Faible für Produkte aus dem Hause Apple und sein iPhoneBlog, einem der reichweitenstärksten unabhängigen deutschsprachigen Weblogs rund um den Hardware- und Software-Hersteller.

Name des Blogs:

iPhoneBlog.de

Gestartet von:

Alexander Olma

Weitere regelmäßige Autoren:

keine weiteren Autoren

Erster Beitrag:

Dezember 2006

Blogplattform:

WordPress

Zahl der Leser, Abrufe etc.:

Im Schnitt schneien täglich rund 17.000 „Uniques“ rein. Die Leser des RSS-Feeds (natürlich in Volltext-Pracht!) zählen separat.

Gib dem Blog fünf Tags:

iPhone, iPad, Netzwelt, Kultur, alexolma

Der erfolgreichste Beitrag (am meisten gelesen, meiste Kommentare - was auch immer du als Kriterium ansiehst):

Für das vergangene Jahr zählt mit Sicherheit die exklusive Geschichte um die „Telekom-Wartemarke“ dazu - verlinkt von N-TV, Focus bis MacRumors.

Dein persönlicher Lieblingsbeitrag (können auch mehrere sein):

Ebenfalls aus diesem Jahr: „Liebe Panikmacher, ich hasse euch!“ - waren starke Worte, die mir in der Diskussion um Apples Bewegungsdaten allerdings viel Spaß und angeregte Gespräche eingeheimst haben - sowohl mit Befürwortern als auch der Kritikern.

Wie kam es dazu, dass es dieses Blog gibt?

Aus purem Interesse (und sicherlich auch einem Mitteilungsbedürfnis). Das iPhoneBlog startete, als die Gerüchteküche um ein Apple-Telefon nur köchelte - zwei Wochen vor der offiziellen Bekanntgabe. Das damalige Interesse steht allerdings in keinem Vergleich mehr mit heutigen (konstant überzogenen) Spekulationen. Trotzdem herrschte Aufregung, an der ich mich nicht nur in Form von Kommentaren beteiligen wollte.

Warum bloggst Du? Was motiviert Dich?

Auch nach fünf Jahren ist es weiter das Interesse am Thema. Das Spektrum der Betrachtung hat sich zwar stark erweitert, mir ist jedoch immer noch wichtig, dass jeder Beitrag einen iPhone-Bezug hat. Ich würde keine Mac-News aufnehmen sondern bleibe ein Special Interest-Blog.

Außerdem hat sich der Fokus verschoben. In den letzten Jahren trat mehr und mehr meine eigene Meinung in den Vordergrund, die ich äußere, vertrete und verteidige. Zu Beginn des Blogs war ich naiv und durch meine Redaktions-Erfahrungen geprägt. Blogs von Einzelpersonen brauchen eine Meinung und können sich nicht hinter einem (Magazin-)Titel verstecken. Das Netz wimmelt von Nachrichtentickern. Der Wert von Infos steckt nicht mehr in der eigentlichen Mitteilung sondern dessen Beurteilung, Bewertung oder Analyse.

Welche positiven und negativen Erfahrungen hast Du mit dem Blog gemacht?

Ewiges Streit-Thema bleiben die Kommentare. Ich biete sie an, weil ich dadurch auf dem schnellsten Weg über Typos informiert und auf verwandte Quellen hingewiesen werde sowie teilweise hervorragende Statements mitbekomme. Ein großer Teil der Diskussion um das eigentliche Thema findet für das iPhoneBlog allerdings auch auf anderen Kommunikationswegen wie Twitter statt.

Von ein paar destruktiven Geistern sollte ich mich/man sich dabei nicht vergraulen lassen. Ich habe mir einige persönliche Angriffe früher zu sehr zu Herzen genommen und erst später gelernt: Mein Haus, meine Regeln!

Als positivste Erfahrung zählt eindeutig die Erkenntnis: „Man kann ein Interesse zum Beruf machen.“ Enorm viele Leser sind dabei bereit (Flattr-)Spenden zu verteilen (monatlich derzeit bei mir rund 130 Euro), Werbeblocker individuell auszuschalten und qualitative Beiträge zu verlinken. Das sind einige der Gründe, warum ich in den letzten anderthalb Jahren andere Auftragsschreibereien absägen konnte, um mehr Aufmerksamkeit (zirka 95 Prozent) dem Blog zu widmen.

Welche drei anderen Blogs liest Du besonders gern?

Nur drei? Nee, darauf kann und will ich mich nicht begrenzen. Ein gepflegter Twitter-Zeitstrahl spült automatische (für mich) relevante Nachrichten an die Oberfläche. Rivva.de sollte man hier als wiederbelebten News-Aggregator explizit erwähnen. Ansonsten arbeite ich zwar täglich eine 40-köpfige „A-List“ in meinem RSS-Reader ab, möchte zwischen „Der Postillon“, „parislemon“ und „Kill Screen“ aber keine Rangliste erstellen. Irgendwie habe ich das jetzt aber doch gemacht, oder...?!

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11 Reaktionen
Christian

Meinungen gehen ja bekanntlich auseinander bzw. sind verschieden. Vollkommen selbstverständlich das man dies akzeptiert. Deiner Auffassung nach hat dieser Blog das Lob nicht verdient. Man kann alles so sehen wie man möchte und es auch so stehen lassen. Berechtigterweise muss aber auch gesagt werden das eine breite Menge, mich eingeschlossen, findet das dieser Blog durchaus eine Bereicherung ist. Lassen wir es doch einfach so stehen das bei Dir lieber Stefan, der Blog ziemlich weit hinten angesiedelt und-oder nicht lesenswert ist ;)

Antworten
severin

So, als nicht Apple Nutzer kannte ich dieses Blog noch nicht und habe nach der teils kontroversen Diskussion einen Blick drauf geworfen.

mE ist es eine tolle Fleißarbeit - aber auf den ersten Blick ist Stefans Kritik zumindest nicht ganz von der Hand zu weisen.

wobei der, der im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werden sollte - und das ist jetzt auf mich bezogen.

bg, s

Antworten
alexolma

@stefan: Über Beispiele würde ich mich sehr freuen!

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Stefan

Hey, ich lese viele Blogs, blogge aber selber nicht. Wenn man seinen täglichen Reader durchliest, sieht man, wer sich wirklich Mühe gibt und wer Quellen und Fakten so dreht, dass sie ins Bild passen. Gerade in der deutschen Blogosphäre kann man den Verlauf von Nachrichten, Infos usw. sehr gut verfolgen, wenn man genügend liest.

Der liebe Alex findet aber fast immer alles bei den Ursprungsquellen, die er dann auch meist unübersetzt fleißig zitiert. Dass es schon gar kein Zitat mehr ist, wenn der Großteil eines Postings nur aus fremden Text besteht stört ihn und seine Leser wohl auch nicht. Unreflektiert war auf sein 8Halb)wissen in Bezug auf andere System bezogen, seine Ansichten bekräftigt er immer mit einer dicken Packung Links, die rein zufällig seine Meinung wiederspiegel. Quellen die daran Zweifel aufkommen lassen werden meist nicht genannt, ebenso wird auf Kritik in den Kommentaren kaum eingegangen, meist wird sie (leider) abgewiegelt.

Ich kommentiere selten, auch in Blogs nicht oft, aber solch einen Blog als "Blog-Highlight" zu bezeichnen fand ich schon recht heftig, daher habe ich hier meine Meinung kund getan. Ja, da wo iphoneblog drauf steht, sollte man nicht zu viel Erwarten, neutrale Blicke über den Tellerrand schon gar nicht.

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Christian

@stefan Schade das Du nicht weißt was unreflektiert bedeutet. Hättest Du einmal angefangen den Blog genau zu lesen würdest Du feststellen, dass Deine Aussage nicht wirklich zutrifft. Aber ich nehme an Du kannst es besser - lass und doch mal eine Kostprobe Deines Blogs o.ä. zukommen - dem
Posting nach würde ich Dich als Gastschreiber bei Bild.de einordnen. Irgendwie will es mir nicht aus dem Kopf das hier wieder jemand Bad vs. Evil in Sachen MS & Apple spielen will.

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tekl

Für Hateboys stinkt ja alles nach Fanboy, was nicht negativ daher kommt. Negativität als Kennmaß von Reflexion.

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alexolma

'Fanboy' ist und bleibt kein Schimpfwort... :)

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Dennie Beneke

@ Ulf: Danke dir, ich hoffe Alex verzeit mir diesen kleinen Fauxpas :)

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Ulf

Erster Absatz: Er heißt Alexander, nicht Andreas. :-)

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Stefan

Unreflektierter Fanboyblog bei dem mindestens die Hälfte der Beiträge nur aus kopierten englischen Zitaten und einem Satz besteht wird zum "Blog-Highlight "? Wenn es so um die deutsche Blogosphäre bestellt ist, dann gute Nacht. :/

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