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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – Bringen Blogger aber nicht zu positiven Testberichten [Studie]

Blogger-Studie. (Foto: Shutterstock)

Ihr versorgt Blogger mit schicken neuen Produkten und bekommt dafür eine positive Berichterstattung? Ganz so einfach ist das nicht, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Blogger-Relations: Auch kostenloser Schrott bleibt Schrott

Es könnte so einfach für Unternehmen sein: Ihr schenkt euer Produkt einem Blogger und bekommt dafür einen begeisterten Testbericht im Gegenzug. Dabei gibt es leider ein klitzekleines Problem, denn auch Blogger achten auf ihre Reputation. Geschenke in Form von Produktproben führen daher nicht notwendigerweise zu einer positiven Berichterstattung von Seiten des Blogs. Das ergab eine aktuelle Studie der Penn State University, die im Journal of Communication Management veröffentlicht wurde.

40 Experten geben Tipps zum Blog-Marketing. (Bild: Dimitar Nikolov / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Blogger sehen sich nicht in der Schuld von Unternehmen. (Bild: Dimitar Nikolov / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Die Mehrheit der insgesamt 173 befragten amerikanischen Technologie-Blogger hielt es für zu gefährlich, positive Testberichte über minderwertige Produkte zu schreiben, da es letztlich ihre Leserschaft gefährden könnte. Blogger fühlen sich laut der Studie mehrheitlich nicht in der Schuld des Unternehmens, von dem sie kostenlose Produkte erhalten. Tatsächlich glaubt ein Großteil von den Bloggern, die solche Produkte annehmen, sie hätten eine größere Kontrolle über das Unternehmen als andersherum.

Technologie-Blogger brauchen Testgeräte, genau wie PR-Firmen Blogger brauchen

Natürlich benötigen gerade Hardware-Blogs Zugang zu neuen Geräten, um adäquat darüber schreiben zu können. Im Gegenzug sind Unternehmen wiederum auf die Berichterstattung angewiesen. Laut der Studie tun sich PR-Firmen aber keinen Gefallen, wenn sie versuchen Blogger durch Geschenke oder anderweitige Formen der Kompensation für sich zu gewinnen. Immerhin wird ein gutes Produkt auch dann überzeugen, wenn es nach der Testphase zurückgeschickt wird.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch unsere Artikel „Blogger-Relations: So geht’s richtig, liebe Agenturen!“ und „Blogger-Marketing: So holt ihr das Beste aus Kooperationen raus“ lesen.

via techcrunch.com

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2 Reaktionen
Jürgen

Blogger sind die Nervensägen des Internets. Können nichts, aber wollen darüber schreiben. Und wehe, man kriecht ihnen nicht tief genug in den Allerwertesten, dann gibt es pöse Häme.
Fazit für mich: Ich kommuniziere schon seit Jahren nicht mehr mit Bloggern, weder beruflich noch privat.
Und "Produktester-Blogger" sind mir so zuwider wie Drogendealer.

Korrektur durch Leser

Blogger sind also ehrbarer als Bezahlpostings in Pay-Zeitungen. Die taz hat sowas beispielsweise schon mal aufgedeckt wie einfach man Artikel in seriösen Zeitungen unterbringen kann.

http://www.golem.de/news/netzsperren-hollywood-plante-offenbar-rufmordkampagne-gegen-google-1507-115467.html

Qualität und Leistung.

Blogger haben im Gegensatz zu korrupten Diktaturen die nur ihre Lobby-Freunde auf dem Golfplatz oder siehe Underhill bei House of Cards schon lange nichts mehr mit normalen Leuten und Durchschnittsbürgern (siehe My Name is Earl, 2 Broke Girls, Shameless,...) zu tun haben, ihre Leser als Korrektur und nicht Dikatoren-Anrufe in der Redaktion.

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