Ratgeber

Warum du auch als kleiner Blogger deine Inhalte republishen solltest

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Fazit und eine mögliche Republishing-Strategie

Ob du Artikel zuerst im eigenen Blog und später auf den alternativen Plattformen veröffentlichst, musst du von Fall zu Fall entscheiden. Dein eigenes – am besten selbst-gehostetes – Weblog ist deine Festung, dein sicherer Hafen, der als Basis dient. Deswegen sollte in der Regel jegliche Publikation und jeder Republishing-Prozess auf deinem Weblog oder deiner Website anfangen und erst mit einer zeitlichen Verzögerung solltest du die Inhalte auch auf anderen Plattformen veröffentlichen.

Symbolbild: Wie im Schach: Mit der richtigen Republishing-Strategie zum Erfolg

Mit der richtigen Republishing-Strategie zum Erfolg. (Foto: Shutterstock)

Beispiele für Plattformen, auf denen viele Autoren und Blogger republishen, sind unter anderem Steemit, Medium.com oder Gastartikel in anderen Weblogs. Ebenfalls interessant ist die Wiederverwertung deiner Blogartikel in Zeitschriften oder als Gastbeiträge in Fachbüchern. Dabei kannst du die Gelegenheit nutzen und den Artikel bei Bedarf aktualisieren, mögliche Rechtschreibfehler korrigieren, optimieren und gegebenenfalls den sprachlichen Stil anpassen.

Falls du nur auf einer Plattform aktiv bist, kannst du deine alten Artikel natürlich auch wiederverwenden. Gibt es signifikante Änderungen, ist die Sache klar: Es ist quasi deine Pflicht, deine Leser zu informieren.

Aber auch wenn es kaum Änderungen gibt, kannst du den Artikel dennoch hervorheben und neu veröffentlichen. Das empfiehlt sich besonders bei Inhalten wie Tutorials und Howtos, die häufig gesucht und angefragt werden. Artikel, die aus den Feeds und Trendings verschwinden, rutschen mit der Zeit schließlich auch in den Ergebnissen der Suchmaschinen nach unten.

Republishing und SEO

In der Vergangenheit kursierten Gerüchte, dass Google gleiche Inhalte an unterschiedlichen Stellen abstrafen würde. Das stimmt natürlich nicht. Auch stuft Google Duplicate Content nicht als Spam ein. Es kann allerdings passieren, dass nicht alle Kopien des Artikels im Index erscheinen und unter Umständen der Artikel aus deinem Weblog niedriger rankt als das Republishing auf der anderen Plattform.

Hier kannst du ganz einfach Abhilfe schaffen. Wenn du dein Blog als Basisstation für deine Inhalte im Web siehst, wird es üblicherweise besser in den Suchmaschinen vertreten sein als deine Nebenprojekte auf anderen Plattformen. Wenn du dann noch zuerst auf deinem Blog publizierst und zeitverzögert auf den anderen Plattformen, und überall unter deinem Namen agierst, wird im Regelfall der Beitrag aus deinem Weblog bevorzugt werden. Suchmaschinen sind hier häufig weiter, als einige glauben.

Darüber hinaus haben Plattformen wie Medium.com vorgesorgt. Wenn du deinen Blogartikel dort importierst, wird im Quelltext unter rel="canonical" die Adresse deines Blogartikels eingebunden und zusätzlich im sichtbaren Text ein Backlink auf den Blockartikel eingeblendet. Dadurch ist sowohl für die Suchmaschinen als auch für die Besucher ersichtlich, woher der Artikel ursprünglich stammt.

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