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Daimler und BMW kooperieren beim automatisierten Fahren

BMW und Daimler gehen eine Entwicklungskooperation für autonomes Fahren ein. (Bild: BMW Group)

Die beiden Konzerne gehen eine langfristige Kooperation für die Entwicklung von Fahrassistenzsystemen ein. Ziel ist eine Markteinführung in Serien-Pkw ab 2024.

BMW und Daimler haben am Donnerstag einen Vertrag über eine langfristige strategische Kooperation unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist, eine neue Technologiegeneration für Fahrassistenzsysteme und für automatisiertes Fahren zu entwickeln, wie die beiden Autohersteller in einer Mitteilung bekannt gegeben haben.

Die Funktionen umfassen automatisiertes Fahren auf Autobahnen und automatisierte Parkfunktionen jeweils bis Level 4, bei dem das System weitestgehend autonom agieren kann und nur in seltenen Fällen den Fahrer auffordert, die Führung zu übernehmen. Die Kooperation ist offen für weitere Partner, die Ergebnisse sollen außerdem weiteren Herstellern zur Lizenzierung angeboten werden.

Eine Aufgabe für 1.200 Fachleute

Die Zusammenarbeit soll in erster Linie der schnellen Markteinführung der neuen Technologie dienen. BMW und Daimler streben an, dass die entsprechenden Systeme bis 2024 in Pkw für Privatkunden verfügbar sind. Insgesamt 1.200 Fachleute sollen am Projekt mitwirken, teils in unternehmensübergreifenden Teams. Geplante Standorte für die Entwicklung sind der BMW Group Autonomous Driving Campus in Unterschleißheim bei München, das Mercedes-Benz Technology Center in Sindelfingen und das Daimler Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen.

„Die Aufgaben sind, eine skalierbare Architektur für Fahrassistenzsysteme inklusive Sensoren zu konzipieren, ein gemeinsames Rechenzentrum zur Speicherung, Verwaltung und Weiterverarbeitung von Daten aufzubauen sowie Funktionen und Software zu entwickeln“, heißt es in der Mitteilung. Die Ergebnisse sollen von den einzelnen Unternehmen individuell in die eigenen Produkte integriert werden.

Erst am Dienstag hatten Daimler, BMW und zehn weitere Unternehmen aus der Automobil- und Zuliefererindustrie das Whitepaper „Safety First für Automated Driving“ veröffentlicht. Es führt die verschiedenen Sicherheitsmethoden für automatisiertes Fahren auf, legt Sicherheitsziele für die einzelnen Teilbereiche fest und führt eine Methode der Nachvollziehbarkeit ein.

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Ein Kommentar
David Göhler
David Göhler

Schreibfehler in Überschriften sind besonders tückisch: BWM und BMW sind nicht dasselbe … :-)

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