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Drivenow und Car2go: BMW und Daimler legen Carsharing- und Mobilitätsdienste zusammen

Carsharing: Car2Go und Drivenow vor der Fusion. (Foto: dpa)

BMW und Daimler bündeln ihre kompletten Mobilitätsdienste. Drivenow und Car2go sollen dabei nur ein Teil des Ganzen sein.

Seit beinahe einem Jahr kursieren Gerüchte über eine Fusion der Carsharing-Dienste Drivenow und Car2go. Am Mittwoch haben die beiden Unternehmen nun offiziell verkündet, ihre komplettem Mobilitätsdienste unter einem Dach zu vereinen.

Was Daimler und BMW vorhaben

Die beiden deutschen Autokonzerne wollen gemeinsam die „nachhaltige, urbane Mobilität der Zukunft gestalten“, heißt es in der Ankündigung. Mit der Fusion plane man eine „starke Allianz für ein einzigartiges Kundenangebot“, das „nahtlos, multimodal, schnell und einfach verfügbar“ sein soll.

Mit der Zusammenlegung der beiden Mobilitätsdienste, die noch durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden geprüft und freigegeben werden muss, wollen die Unternehmen ihre bestehenden Angebote für on-demand Mobilität in den fünf Bereichen Carsharing, Ride-Hailing, Parking, Charging und Multimodalität „vereinen und künftig strategisch weiter ausbauen“, so BMW. Beide Unternehmen sollen jeweils die Hälfte der Anteile an dem Joint-Venture besitzen.

 „Als Pioniere des Automobilbaus werden wir nicht anderen das Feld überlassen, wenn es um die urbane Mobilität der Zukunft geht.“ – Dieter Zetsche

Trotz des Zusammenschlusses der Mobilitätsdienste werden die beiden Unternehmen mit ihrem jeweiligen Kerngeschäft weiterhin im Wettbewerb stehen, wurde deutlich in der Pressemitteilung betont.

Fusion der Mobilitätsdienste: Stärkerer Fokus auf Elektromobilität

Drivenow und Car2go sind künftig eins. (Foto: BMW)

Im Bereich der Mobilitätsdienste planen die beiden Konzerne gemeinsam an einem „ganzheitlichen Ökosystem“ zu arbeiten, das die verschiedenen Dienste „intelligent, nahtlos vernetzt und auf einen Fingertipp zur Verfügung steht“. BMW und Daimler beabsichtigen die Entwicklung und den Ausbau ihres Gemeinschaftsprojekts zusammen und eine schnelle sowie globale Skalierung vorantreiben.

Die Fusion bedeutet unter anderem, dass die Carsharing-Anbieter Car2go und Drivenow, die Taxi- und Mobilitäts-Apps Mytaxi und Moovel von Daimler und die Park- und Elektroauto-Ladedienste von BMW künftig auf einer gemeinsamen Plattform arbeiten sollen. Dies solle Kosten reduzieren und die Effizienz steigern.

Das Thema Elektromobilität spiele den Unternehmen zufolge auch eine Rolle: Elektromobilität solle vorangetrieben werden, indem man elektrifizierte Carsharing-Fahrzeuge und zugleich einen leichten Zugang zu Lade- und Parkmöglichkeiten anbiete. „Diese auf Nachhaltigkeit angelegten Mobilitätsangebote werden damit noch einfacher erleb- und nutzbar, “ erklärt BMW.

BMW-Chef Harald Krüger sagte: „Mit der geplanten Zusammenlegung unserer Mobilitätsdienste setzen wir ein Zeichen in Richtung neuer Wettbewerber und bündeln unsere Kräfte.“ Die Carsharing-Firmen Car2go von Daimler und Drivenow von BMW kommen zusammen auf rund vier Millionen Kunden. Mit allen Diensten kommt das Gemeinschaftsunternehmen auf annähernd 40 Millionen Kunden, vornehmlich in Europa. Bei Mobilitätsdiensten ist Größe entscheidend, um profitabel zu arbeiten.

In den vergangenen Monaten sind Daimler und BMW jeweils Alleineigentümer der Carsharing-Dienste Car2go und Drivenow geworden, um die  angekündigte Fusion zu ermöglichen. ehemaliger Drivenow-Anteilseigner Sixt will derweil einen eigenen Carsharing-Dienst.

Mit dpa-Material.

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Eine Reaktion
Urs

Wer es auch leid ist, die Großen immer größer zu machen, der findet neben Drivenow und Car2go auch noch andere kleinere Taxi Alternativen. Ob die wirklich was taugen, muss natürlich jeder selbst rausfinden..

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