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BMW will seinen „Tesla-Killer“ zur IAA bringen – alle Modellreihen künftig elektrifiziert

Aktuelle 3er-Serie von BMW. (Foto: BMW)

Schon vor einem Jahr hatte BMW einen radikalen Strategieschwenk angekündigt. Zwölf Monate später verspricht Konzernchef Krüger neben dem vollelektrischen i3 eine regelrechte Modelloffensive.

BMW zeigt auf der IAA seine Antwort auf Teslas Model 3

BMWs Konzernchef hat am Donnerstag angekündigt, bis 2025 insgesamt 25 elektrifizierte Fahrzeug im Portfolio zu haben. Davon werden zwölf rein elektrisch fahren. Laut Krüger werden derzeit alle BMW-Werke auf Elektromobilität vorbereitet, sodass künftig alle Modelle auch mit einem Elektroantrieb ausgestattet werden können. Das schließe auch die Marken und Modellreihen Rolls-Royce und BMW M mit ein.

Der kommende BMW i5 als CAD-Skizze. (Bild: Patentamt via Auto Motor-Sport)

Die bisher publik gemacht Modellplanung BMWs sieht vor, in diesem Jahr neben dem neuen BMW i3 (2017) zwei weitere Stromer zu zeigen. Zum einen werde es einen Elektro-Mini geben – ein Konzept wurde bereits enthüllt. Ab 2019 soll es als Serien-Fahrzeug über die Straßen surren.

BMW-Mini-Konzept. (Bild: BMW)

Zum anderen wird der Münchener Autokonzern auf der IAA eine viertürige Limousine vorstellen, die sich zwischen dem i3 und dem i8 ansiedeln soll. Dieses Fahrzeug kann als Antwort auf Teslas Model 3 verstanden werden, das mit über 500.000 Vorbestellungen das wohl derzeit erfolgreichste Elektroauto darstellt. Der Bau und die Auslieferung des Model 3 laufen bislang stockend an. BMW hat bislang noch nicht kommuniziert, wann mit dem Marktstart des „Model-3-Killers“, der als BMW i5 angekündigt werden könnte, gerechnet werden kann. Im Laufe der kommenden Woche im Zuge der IAA sollen weitere Details folgen.

BMW-Mini-Konzept. (Bild: BMW)

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BMW: Elektrischer X3 2020, autonome Autos ab 2021

BMWs Plänen zufolge soll bis 2020 mit einem rein elektrischen SUV BMW X3 gerechnet werden können. Krüger bestätigte ferner, dass alle rein elektrischen BMWs der „BMW i“-Reihe zugeordnet werden – so auch der X3.

Der Verbrenner BMW X3 soll künftig auch als Stromer über die Straßen surren. (Bild: BMW)

Krügers Statement zeigt auf, dass der Konzern bereits eifrig daran arbeitet, sein komplettes Portfolio entsprechend auch als Stromer anzubieten. BMW zufolge könne man durch zwei flexible Fahrzeugarchitekturen und ein flexibles Produktionsnetzwerk „schnell und effizient auf die Wünsche“ der Kunden reagieren.

Als nächsten Meilenstein will BMW mit der iNext-Reihe ab 2021 auffahren. Die Fahrzeug-Modelle dieser Serie werden vollautonomes Fahren unterstützen. Zumindest werde diese Funktion in den Ländern angeboten, in denen die regulatorischen Rahmenbedingungen bis dahin geschaffen wurden.

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4 Reaktionen
Jürgen

Oh, schon wieder ein Teslakiller... Leider erst 2021, wenn alles gut geht. Dann wird mein Tesla Model S Facelift schon 4 Jahre alt sein. Und sicher auch dann noch unübertroffen in Leistung und Technik... Wo kauft BMW die Akkus für den Massenmarkt? Nächstes Problem welches in die Zukunft verlagert wird. Ob BMWFans wirklich weitere 4 Jahre warten werden? Jede Teslaprobefahrt kostet Kundschaft...

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Lars

Ich bin das Model S schon mehrfach gefahren und bleibe trotzdem bei meinem 330xd. Wenn ein Neuwagen Spaltmaße hat wie ein BMW nach einem Überschlag, ist das nicht zu tolerieren. Von dem ekelhaften Display in der Mittelkonsole abgesehen. Dazu kommt dass ich nicht 700 Kilometer in drei Stunden fahren kann ohne anzuhalten.

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Tim R.

BMW könnte durchaus schon erfolgreicher sein. Der i3 ist ein super tolles Auto und macht einen riesen Spaß!

Leider sieht das Auto aber sehr bescheiden aus und kostet auch etwas zu viel.
Das Design könnten sie echt mal angehen, der Preis wird vermutlich dauerhaft auf BMW-Niveau bleiben.

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Lars

BMW ist erfolgreich. Sie haben nämlich die höchste Marge pro PKW von allen Herstellern weltweit. Umweltschutzkacke ist kein Maß von Erfolg in der Wirtschaft.

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