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BMW und Daimler wollen gemeinsam Regeln für autonomes Fahren definieren

Daimler-Chef Dieter Zetsche. (Foto: dpa)

Nach der Ankündigung zur Zusammenarbeit beim autonomen Fahren wollen Daimler und BMW jetzt gemeinsam Regeln für selbstfahrende Autos definieren. Helfen sollen neue technologische Standards.

Vor wenigen Wochen haben Daimler und BMW fünf Joint Ventures für ihre Mobilitätsdienste gegründet. Auch beim autonomen Fahren wollen die beiden deutschen Autobauer künftig eng zusammenarbeiten. Auf dem Genfer Automobilsalon haben Daimler und BMW jetzt angekündigt, dass die gemeinsame Entwicklung entsprechender Technologien nicht nur die Kosten senken, sondern auch einen Industriestandard setzen soll, wie Reuters berichtet. Dieser soll die künftige Regulierung des autonomen Fahrens erleichtern.

Daimler, BMW und das Henne-Ei-Problem: Nach Technologie-Standards soll Regulierung folgen

BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich verglich die aktuellen Herausforderungen bei der Schaffung von Regeln für selbstfahrende Autos mit dem Henne-Ei-Problem. „Jemand muss die Standards für die Technologie setzen, und die Regulierung folgt dann“, zitiert Reuters den Manager. Die Automatisierung nach Level 4 oder gar 5, bei dem das Auto weitgehend oder vollkommen autonom fährt, bereitet den Autobauern noch Kopfschmerzen – insbesondere was die Risiken von Unfällen und deren Verantwortung angeht.

Die Entwicklungsallianz für autonomes Fahren dürfte jedenfalls recht schnell Fahrt aufnehmen. Schon innerhalb der kommenden vier Monate sollen laut Managern der beiden Konzerne mögliche Anbieter von Fahrassistenzsystemen und autonomen Fahrtechnologien ausgewählt werden. Anschließend soll gemeinsam an der nächsten Generation von fortgeschrittenen Fahrassistenzsystemen gearbeitet werden. Im Fokus stehen dabei kompakte und größere Autos.

BMW iVision Next ab 2021 mit Level 3
BMW Vision iNEXT. (Foto: BMW Group)

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Später könnten weitere Partner an Bord der Daimler-BMW-Allianz für autonomes Fahren kommen. Zur Debatte steht etwa Fiat-Chrysler. Der Konzern arbeitet schon mit BMW zusammen. Fiat-Chrysler-Chef Mike Manley hat eine mögliche Zusammenarbeit mit den deutschen Autobauern schon begrüßt.

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